Ich oute mich ja gern als absoluter Quiche-Fan 🥰 diese Mischung aus knusprigem Teig und cremiger Gemüsefüllung finde ich einfach immer unglaublich lecker. Normalerweise sind meine Quicherezepte mit selbstgemachtem Teig und einer gesunden, proteinreichen Füllung (z. B. meine normale Quiche oder meine Kürbis-Quiche). Aber diese kleinen Mini-Quiches sind unkompliziert, schnell vorbereitet und perfekt, wenn du etwas brauchst, das immer gut ankommt: als Fingerfood auf dem Buffet, für ein Picknick im Grünen oder einfach als herzhafter Snack zwischendurch.
Mein Favorit ist die Variante mit Spinat und Pinienkernen, aber genauso gut funktioniert der Klassiker mit Lauch, falls du es etwas milder magst. Die Füllung aus Soja-Cuisine, Seidentofu und Stärke wird dabei herrlich cremig und gleichzeitig schnittfest. Genau so, wie Mini-Quiches sein sollen.

Rezept vegane Mini-Quiches
Du brauchst nur einen Blätterteig und ein Muffinblech (oder kleine Muffinförmchen wie diese: BPA-freie Muffinformen*). Die Zutaten für die Füllung mixt du einfach zusammen, füllst die Mulden der Muffinform mit dem Teig und dann mit der Füllung. 25 Minuten backen und schon sind sie fertig.
Das ausführliche Rezept findest du unten in der Rezept-Karte.
Zutaten variieren
Hier kommen nun noch einige Ideen für dich, wie du vegane Mini-Quiches ganz individuell nach deinem Geschmack anpassen kannst.
Gemüse:
– Lauch (mein persönlicher Favorit als Alternative)
– Brokkoli (ganz fein gehackt und kurz blanchiert)
– Paprika & rote Zwiebeln (für eine mediterrane Variante)
– Pilze (angeschwitzt, damit sie nicht wässern)
Sahne-Alternative:
– Hafersahne, Mandelsahne oder Cashew Drink verfeinert mit 1 TL Öl
– Veganer Frischkäse als cremigere Variante
Toppings:
– Sesam oder Walnüsse statt Pinienkernen
– Veganer Reibekäse (für Käsefans)
– Frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch
Warum Seidentofu?
Ich gebe zu, ich habe lange Zeit auf Seidentofu in meinen Rezepten verzichtet. Einfach, weil es für mich hier schwer war ihn zu bekommen. Nun bringe ich ihn mir allerdings immer in größeren Mengen mit, wenn ich dann mal in einem Geschäft bin, der ihn hat. Denn Seidentofu hat so viele Vorteile die ich nicht mehr missen möchte 😉.
Seidentofu ist die zarteste und cremigste Form von Tofu. Er ist viel weicher als der übliche feste Tofu und dadurch perfekt für Quiches, Desserts, Dips oder cremige Saucen. Er entsteht aus Sojabohnen, die ähnlich wie bei normalem Tofu verarbeitet werden, allerdings mit deutlich weniger Pressdruck. Dadurch bleibt die Textur puddingartig und glatt, was ihn zu einer wunderbaren pflanzlichen Alternative zu Sahne oder Eiern macht.
Gesundheitlich bringt Seidentofu gleich mehrere Vorteile mit: Er ist eine hervorragende pflanzliche Proteinquelle, enthält alle essenziellen Aminosäuren und ist dabei leicht verdaulich. Zudem ist er fettarm, von Natur aus cholesterinfrei und liefert wertvolle Mineralstoffe wie Calcium und Eisen. Durch seinen sanften Geschmack fügt er sich in jede herzhafte oder süße Mischung ein, ohne zu dominieren. Wenn du ihn mal in süßer Form versuchen möchtest, kann ich dir mein veganes Schokomousse aus nur 2 Zutaten empfehlen 😋.
Du bekommst Seidentofu manchmal im gut sortierten Supermarkt – oft im Bio-Regal, bei den veganen Produkten. Auch in asiatischen Supermärkten steht er meist in der Tofu-Abteilung im Kühlregal. Für vegane Mini-Quiches ist Seidentofu ideal, weil er durch seine cremige Konsistenz und die Kombination mit Stärke und pflanzlicher Sahne eine besonders stabile, schnittfeste Füllung ergibt – ganz ohne Ei.
Tipp
Für perfekte Mini-Quiches:
Kühle den Blätterteig bis zum letzten Moment im Kühlschrank. Kalter Teig geht beim Backen viel besser auf und wird deutlich knuspriger.

Fragen und Antworten (Q&A)
1. Kann ich die Mini-Quiches vorbereiten?
Ja! Sie lassen sich sehr gut vorbacken und später kurz im Ofen aufwärmen.
2. Funktioniert das Rezept auch glutenfrei?
Ja, mit glutenfreiem Blätterteig aus dem Supermarkt oder selbstgemachtem Teig.
3. Kann ich die Quiches einfrieren?
Absolut. Lasse sie vollständig auskühlen und friere sie portionsweise ein.
4. Wird die Füllung wirklich fest?
Ja – Seidentofu + Stärke + pflanzliche Sahne ergeben eine stabile, cremige Textur.
5. Kann ich frischen Spinat verwenden?
Natürlich! Kurz anbraten, Wasser verdampfen lassen und gut ausdrücken.
6. Was passt als Dip dazu?
Ein veganer Kräuterquark, Knoblauch-Dip (Aioli) oder ein leichter Joghurt-Senf-Dip.
Anderes Fingerfood
Wenn du noch auf der Suche nach weiteren Fingerfood-Rezepten bist, kann ich dir noch folgende empfehlen:
Fazit
Diese veganen Mini-Quiches sind ein echtes Allrounder-Rezept: schnell, flexibel, herrlich aromatisch und perfekt für jede Gelegenheit. Durch die cremige Füllung und die knusprige Teighülle bekommen sie genau die richtige Balance. Ein kleiner Snack, der immer gut ankommt.
Vegane Mini-Quiche aus Blätterteig
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Kochutensilien
- 1 Pürierstab oder Mixer
- 1 Muffinblech oder 12 Muffinförmchen
Zutaten
- 1 Pck. Blätterteig aus dem Kühlregal, vegan
- 200 g Soja-Cuisine oder Hafersahne
- 100 g Seidentofu z. B. aus dem Bio- oder Asia-Markt
- 2 EL Speisestärke
- Salz und Pfeffer
- Muskat optional nach Geschmack
- 150 g Blattspinat TK
- 2 EL Pinienkerne
Anleitungen
- 1 Pck. Blätterteig ausrollen und in 12 Quadrate schneiden.
- Teig in ein Muffinblech oder kleine Förmchen drücken.
- 150 g Blattspinat auftauen, ausdrücken und groß hacken.
- 200 g Soja-Cuisine, 100 g Seidentofu und 2 EL Speisestärke glatt mixen und mit Salz und Pfeffer (optional auch mit Muskat) würzen.
- Spinat und 2 EL Pinienkerne (diese kannst du optional vorher ohne Öl kurz anrösten) unter die Masse heben.
- Die Füllung nun auf die 12 Mulden aufteilen (nicht randvoll).
- Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 25–30 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht goldgelb ist.
Notizen
Nährwerte
Die angegebenen Nährwerte werden automatisch generiert und gelten nur als Richtwerte.




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