Ostern Möhrenkuchen vegan und gesund

Veganer Karottenkuchen - ohne Zucker und glutenfrei

Ostern steht vor der Tür, und ich hatte richtig Lust auf Karot­ten­kuchen! Also habe ich mich auf Pinterest und anderen Blogs umge­sehen, doch ehrlich gesagt war ich ziemlich enttäuscht. Fast alle Rezepte enthielten Unmengen an Zucker, viel Fett in Form von Öl oder veganer Butter und natürlich jede Menge Mehl. Klar, auch auf meinem Blog „entspannt vegan” gibt es Ausnahmen die nicht sonderlich gesund sind, besonders bei tradi­tio­nellen Süßig­keiten zu Weih­nachten oder Ostern (z. B. beim Hefezopf). Aber ein veganer Karot­ten­kuchen in gesund – das kann doch nicht so schwer sein, oder?

Da ich kein passendes Rezept finden konnte, bin ich kurzerhand in meine Küche gegangen und habe getestet. Und tada – hier ist er: ein gesunder, veganer Karot­ten­kuchen, der richtig lecker ist! Er ist süß und saftig, kommt ganz ohne raffi­nierten Zucker aus und ist sogar glutenfrei (wenn du gluten­freie Hafer­flocken verwendest). Ein Kuchen, den man sich ohne Reue schon zum Früh­stück gönnen kann, denn er steckt voller nähr­stoff­reicher Zutaten wie Obst, Gemüse und Getreide.

Veganer Karottenkuchen zuckerfrei und glutenfrei mit Marzipanmöhren dekoriert

Rezept: Gesunder veganer Karottenkuchen

Zutaten für eine kleine Springform (ca. 18 cm Durchmesser)

220 g Hafer­flocken (ggf. glutenfrei)
200 g Bananen (ca. 2 Stück, sehr reif)
150 g Möhren (fein gerieben)
75 g gemahlene Hasel­nüsse oder Mandeln
7,5 g Back­pulver
150 ml Pflan­zen­drink (Soja, Mandel oder Hafer)
0,5 TL Zimt
10 g Ahorn­sirup oder Süße nach Wahl (kann auch wegge­lassen werden)

Optional:

8 EL Marzipan-Karotten
150 g veganer Frischkäse
50 g Puder­zucker (gesiebt)

Zube­reitung

· Die Bananen mit einer Gabel zerquet­schen.
· Die Hafer­flocken in einem Mixer zu feinem Mehl verar­beiten.
· Die Möhren fein reiben.
· Bananen, Hafer­flocken, Möhren, gemahlene Nüsse, Back­pulver, Zimt, Ahorn­sirup und Pflan­zen­drink in einer Schüssel mit einem Löffel zu einem Teig vermengen.
· Eine Springform einfetten (falls nötig) und den Teig hinein­geben.
· Bei 180 Grad Umluft ca. 35 Minuten backen (jeder Ofen ist anders – am besten mit der Stäb­chen­probe testen).
· Optional: Den Frischkäse mit dem Puder­zucker vermengen und auf dem abge­kühlten Kuchen verteilen. Mit Marzipan-Karotten deko­rieren und im Kühl­schrank fest werden lassen.

Zutaten austau­schen

Wenn du keine reifen Bananen hast (und sie sind wirklich am besten, wenn sie richtig reif sind und die Schale mit vielen braunen Punkten übersät ist), kannst du auch Apfelmus verwenden.

Eine kalo­rien­ärmere aber genauso hübsche Variante für das Topping ist Kokos­jo­ghurt. Diesen gibt es auch ohne zuge­setzten Zucker.

Statt der Marzipan-Karotten kannst du auch gehackte Pistazien verwenden. Diese sind natürlich gesünder und machen durch ihre Farbe und natürlich auch ihren Geschmack auf dem veganem Karot­ten­kuchen noch ordentlich was her 😉!

Aber auch ganz ohne Topping ist dieser Kuchen lecker und saftig und schmeckt dann sogar noch besser, wenn er warm ist.

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Tipp

Ich habe für diesen Kuchen eine kleine Springform genommen (Kaiser Mini-Springform). Du kannst die Menge aber auch für eine größere Springform anpassen. Stell dafür einfach unten in der Rezept­karte die Menge auf 1,5 oder 2 (je nach dem wie hoch dein Kuchen werden soll).
Auch die Backzeit solltest du etwas anpassen.

Veganer Karottenkuchen ohne Frosting auf weißem Teller

Gesund­heit­liche Vorteile

1. Hafer­flocken – Ballast­stoff­wunder für lang­an­hal­tende Sättigung

Hafer­flocken sind eine hervor­ra­gende Quelle für Ballast­stoffe, insbe­sondere Beta-Glucan. Dieser lösliche Ballast­stoff trägt zur Senkung des Chole­ste­rin­spiegels bei, unter­stützt die Darm­ge­sundheit und sorgt für eine lang­an­hal­tende Sättigung. Zudem helfen Hafer­flocken, den Blut­zu­cker­spiegel stabil zu halten und liefern wichtige B-Vitamine sowie Eisen.

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Tipp

Wusstest du, dass manche Vitamine licht­emp­findlich sind? Genau aus diesem Grund, solltest du deine Hafer­flocken nicht in einer durch­sich­tigen Plas­tik­ver­pa­ckung, sondern in einer Verpa­ckung aus Papier oder Pappe kaufen. Hier sind einfach noch mehr Vitamine erhalten. Am besten greifst du auch bei Hafer­flocken auf eine Bio-Variante zurück. Es werden leider immer wieder Schim­mel­pilze und Pestizide gefunden (Öko-Test). Hafer­flocken mit einem Bio-Siegel schneiden durchweg besser ab, als die konven­tio­nellen Produkte. In den meisten Super­märkten findest du bereits Bio-Hafer­flocken und musst hierfür nicht unbe­dingt in einen Bio-Markt oder ins Reformhaus.

2. Bananen – Natür­liche Süße mit wert­vollen Mineralstoffen

Anstelle von raffi­niertem Zucker bringen Bananen eine natür­liche Süße mit, die durch ihren hohen Gehalt an Frucht­zucker und Stärke für Energie sorgt. Zudem enthalten sie reichlich Kalium, das für eine gesunde Herz­funktion wichtig ist, sowie Magnesium, das eine entspan­nende Wirkung auf die Musku­latur hat.

3. Karotten – Beta-Carotin für Haut und Augen

Karotten sind für ihren hohen Gehalt an Beta-Carotin bekannt, das im Körper zu Vitamin A umge­wandelt wird. Dieses Vitamin ist essen­ziell für die Sehkraft, die Haut­ge­sundheit und ein starkes Immun­system. Zudem sind Karotten kalo­rienarm und enthalten viele Anti­oxi­dantien, die den Körper vor freien Radi­kalen schützen.

4. Hasel­nüsse oder Mandeln – Gesunde Fette und Vitamin E

Nüsse liefern wert­volle unge­sät­tigte Fett­säuren, die das Herz-Kreislauf-System unter­stützen. Außerdem enthalten sie Vitamin E, das als starkes Anti­oxidans die Zellen schützt und entzün­dungs­hemmend wirkt. Mandeln und Hasel­nüsse sind zudem eine gute Eiweiß­quelle und liefern Magnesium sowie Kalzium für starke Knochen.

5. Kein Weißmehl und raffi­nierter Zucker – Stabiler Blutzucker

Indem auf Weizenmehl und Haus­halts­zucker verzichtet wird, bleibt der Blut­zu­cker­spiegel stabiler, was Heiß­hun­ger­at­tacken vorbeugt. Hafer­flocken und natür­liche Süßungs­mittel wie Ahorn­sirup oder reife Bananen sorgen für eine sanfte und gleich­mäßige Energiezufuhr.

6. Pflan­zen­drink statt Milch – Lakto­sefrei und gut verträglich

Der Kuchen ist komplett lakto­sefrei, da er mit pflanz­lichem Drink gebacken wird. Besonders Hafer- und Mandel­milch sind gut verträglich und enthalten zusätzlich wert­volle sekundäre Pflanzenstoffe.

Ein Stück veganer Karottenkuchen auf einem weißen Teller

Fragen und Antworten (Q&A)

1. Kann ich den Kuchen auch ohne Nüsse backen?

Ja, das ist problemlos möglich. Du kannst die gemah­lenen Hasel­nüsse oder Mandeln einfach durch die gleiche Menge Hafer­flocken oder Kokosmehl ersetzen.

2. Ist der Kuchen für Kinder geeignet?

Defi­nitiv! Da keine raffi­nierten Zucker enthalten sind, ist der Kuchen eine tolle, gesunde Nascherei für Kinder. Du kannst den Ahorn­sirup sogar weglassen, da die Bananen bereits genug Süße mitbringen.

3. Kann ich den Kuchen einfrieren?

Ja, der Kuchen lässt sich wunderbar in Stücken einfrieren. So hast du jederzeit eine gesunde, süße Mahlzeit griff­bereit. Auf das Frosting würde ich dann jedoch verzichten und den veganen Karot­ten­kuchen nach dem Auftauen eher mit Joghurt toppen.

4. Welche Alter­na­tiven gibt es für den Pflanzendrink?

Du kannst jede pflanz­liche Milch­al­ter­native verwenden, z. B. Hafer-, Soja- oder Mandel­milch. Auch Kokos­milch eignet sich, bringt aber einen inten­si­veren Geschmack mit.

5. Kann ich den Kuchen in Muffins verwandeln?

Ja! Fülle den Teig einfach in Muffin­förmchen und redu­ziere die Backzeit auf etwa 20-25 Minuten.

6. Welche Alter­na­tiven gibt es für Ahornsirup?

Falls du keinen Ahorn­sirup verwenden möchtest, kannst du auch Dattel­sirup, Kokos­blü­ten­zucker oder pürierte Datteln als natür­liche Süße nutzen. Wenn deine Bananen sehr reif und damit sehr süß sind, kannst du auch ganz auf ein weiteres Süßungs­mittel verzichten.

Weitere Rezept­ideen

Wenn dir dieses Rezept für gesunden, zucker­freien, gluten­freien und veganen Karot­ten­kuchen gefallen hat, schau dir auch gerne folgende Rezepte an:

Zucker­freie Hafer­kekse mit Apfelmark: Eine tolle Alter­native ohne Banane, dafür mit einem Hauch von Apfel.

Carrot-Cake-Balls: Saftige Enger­gy­balls mit verstecktem Gemüse auch passend als Oster-Nascherei!

Zucker­freier Früh­stücks­kuchen: leckerer Schoko- oder auch Apfel­kuchen, eben­falls glutenfrei möglich und schnell gemacht.

Ein Stück Möhrenkuchen vegan auf weißem Teller

Perfekt für Allergiker

Dieser gesunde Möhren­kuchen ist nicht nur vegan, sondern auch ideal für Menschen mit Unver­träg­lich­keiten oder Allergien. Er ist glutenfrei, wenn du gluten­freie Hafer­flocken verwendest, und komplett lakto­sefrei, da er mit pflanz­lichem Drink gebacken wird. Zudem enthält er keinen raffi­nierten Zucker, was ihn für Menschen mit empfind­lichem Blut­zu­cker­spiegel besonders geeignet macht. Wer auf Nüsse aller­gisch reagiert, kann die gemah­lenen Hasel­nüsse oder Mandeln problemlos durch Hafermehl oder Kokosmehl ersetzen. Auch Ei-Aller­giker profi­tieren, da der Kuchen ganz ohne Ei auskommt und dennoch wunderbar saftig und fluffig bleibt. Dank der natür­lichen Süße aus Bananen kann der Ahorn­sirup in der Rezeptur sogar wegge­lassen werden. So ist dieser Kuchen eine aller­gi­ker­freund­liche Alter­native, die in vielen Vari­anten ange­passt werden kann, ohne dabei an Geschmack einzubüßen.

Fazit

Dieser gesunde und vegane Karot­ten­kuchen ist der perfekte Begleiter für Ostern oder jede andere Gele­genheit 😉. Er ist saftig, süß, nahrhaft und frei von raffi­niertem Zucker und Weißmehl. Besonders schön ist, dass er sich einfach zube­reiten lässt und sich bestens zum Früh­stück, als Snack oder Dessert eignet. Wenn du also nach einer gesunden Alter­native zu herkömm­lichem Karot­ten­kuchen suchst, wirst du dieses Rezept lieben!

Ostern Möhrenkuchen vegan und gesund

Veganer Karot­ten­kuchen - gesund und einfach

Einfaches Rezept für einen gesunden und veganen Karot­ten­kuchen - das musst du einfach probieren! Ohne Zucker und glutenfrei kannst du diesen leckeren Karot­ten­kuchen ohne Reue schon zum Früh­stück verputzen 😋!
5 ⭐️ von 2 Bewertungen

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Vorbe­rei­tungszeit 10 Minuten
Backzeit 35 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Gericht Brunch, Dessert, Snack, Süßes
Küche Ameri­ka­nisch
Menge 8 Stücke
Kalorien 207kcal

Koch­uten­silien

  • 1 Reibe
  • 1 Mixer
  • 1 Waage
  • 1 Springform klein, ca. 18 cm Durchmesser

Zutaten
 

  • 220 g Hafer­flocken ggf. glutenfrei
  • 200 g Bananen ca. 2 Stück, sehr reif
  • 150 g Möhren
  • 75 g gemahlene Hasel­nüsse oder gemahlene Mandeln
  • 7,5 g Back­pulver
  • 150 ml Pflan­zen­drink Soja, Mandel oder Hafer
  • 0,5 TL Zimt
  • 10 g Ahorn­sirup oder Süße deiner Wahl

Optional

  • 8 Marzipan Karotten
  • 150 g Frischkäse vegan
  • 50 g Puder­zucker gesiebt

Anlei­tungen
 

  • 200 g Bananen mit einer Gabel zerquetschen.
  • 220 g Hafer­flocken in einem Mixer zu Mehl verarbeiten.
  • 150 g Möhren fein reiben.
  • Banane, Hafer­flocken, Karotten, 75 g gemahlene Hasel­nüsse, 7,5 g Back­pulver, 0,5 TL Zimt, 10 g Ahorn­sirup und 150 ml Pflan­zen­drink mit einem Löffel zu einem Teig vermengen und in eine Springform füllen (diese ggf. einfetten).
  • Bei 180 Grad Umluft ca. 35 Minuten backen (jeder Ofen ist anders, am besten testest du mit der Stäbchenprobe).

Optional

  • 150 g Frischkäse und 50 g Puder­zucker gesiebt mit einem Hand­rühr­gerät gut vermengen und auf dem abge­kühlten Kuchen verteilen, mit 8 Marzipan Karotten deko­rieren und im Kühl­schrank fest werden lassen.

Notizen

Du kannst den veganen Möhren­kuchen auch einfach nur mit Puder­zucker bestreuen.
Kalo­rien­ärmer aber genauso hübsch kannst du den veganen Karot­ten­kuchen auch Kokos­jo­ghurt statt dem Frisch­kä­se­frosting toppen. 
Statt der Marzipan-Möhren kannst du auch gehackte Pistazien verwenden.

Nähr­werte

Kalorien: 207kcal | Kohlen­hy­drate: 31g | Protein: 5g | Fett: 8g | Gesät­tigte Fett­säuren: 1g | Natrium: 122mg | Kalium: 235mg | Ballast­stoffe: 5g | Zucker: 7g | Vitamin B6: 0.1mg | Vitamin C: 4mg | Vitamin D: 8µg | Vitamin E: 0.1mg | Vitamin K: 3µg | Calcium: 116mg | Kupfer: 0.03mg | Folate: 9µg | Eisen: 2mg | Mangan: 0.1mg | Magnesium: 10mg | Phosphor: 33mg | Selen: 0.3µg | Zink: 0.1mg | Cholin: 4mg | Netto Kohlen­hy­drate: 26g

Die ange­ge­benen Nähr­werte werden auto­ma­tisch gene­riert und gelten nur als Richtwerte.

einfach, gesund, schnell
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3 Kommentare zu „Veganer Karottenkuchen - ohne Zucker und glutenfrei“

  1. Renate

    Hallo Katja das Rezept hört sich gut an werde ich bestimmt ausprobieren 🫶

  2. Sylvia

    5 Sterne
    Ausgezeichnet,super gut

    1. Vielen dank für deine so positive Bewertung 🥰

5 from 2 votes (1 rating without comment)

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