Vegane Frikadellen mit Tofu auf einem Teller mit Kartoffelspalten und Quark

Vegane Frikadellen aus Tofu mit richtig gutem Biss

Vega­ne Fri­ka­del­len dür­fen für mich vor allem nicht weich, meh­lig und mat­schig sein. Genau das ist bei vie­len Rezep­ten aber lei­der der Fall. Die­se vega­nen Fri­ka­del­len aus Tofu sind anders und du kannst sie nicht mit einem Brat­ling aus Lin­sen oder Boh­nen ver­glei­chen. Sie wer­den außen schön gold­braun, blei­ben innen saf­tig und haben genau die leicht gro­be, herz­haf­te Struk­tur, die man sich bei einer guten Fri­ka­del­le oder eben Bulet­te (wie sie bei mir heißt 😉) wünscht.

Das Beson­de­re an die­sem Rezept ist die Kom­bi­na­ti­on aus Natur­to­fu und Räu­cher­to­fu. Der Natur­to­fu sorgt für Volu­men und eine saf­ti­ge Basis, der Räu­cher­to­fu bringt Wür­ze und mehr Tie­fe in den Geschmack. Zusam­men mit Hafer­flo­cken, fein gewür­fel­ter Zwie­bel und den pas­sen­den Gewür­zen ent­steht eine Mas­se, die sich gut for­men lässt, beim Bra­ten sta­bil bleibt und am Ende wirk­lich über­zeu­gend schmeckt. Hier stimmt für mich sowohl der Geschmack, als auch die Kon­sis­tenz (auch wenn sie natür­lich nicht genau wie Fleisch schme­cken).

Die­se vega­nen Fri­ka­del­len sind nicht nur ein­fach gemacht, son­dern auch pro­te­in­reich, all­tags­taug­lich und viel­sei­tig. Du kannst sie klas­sisch mit Kar­tof­feln und Gemü­se ser­vie­ren, kalt aufs Brot legen, in einen Bur­ger packen oder für Meal Prep vor­be­rei­ten.

Vegane Frikadellen mit Kartoffeln, Brokkoli und Quark auf einem weißen Teller
Vega­ne Fri­ka­del­len aus Tofu mit rich­tig gutem Biss 7

War­um die­ses Rezept so gut funk­tio­niert

Vie­le vega­ne Fri­ka­del­len schei­tern an der Kon­sis­tenz. Sie wer­den zu weich, zu fein püriert oder fal­len beim Bra­ten aus­ein­an­der. Genau des­halb ist mir bei die­sem Rezept die Struk­tur so wich­tig.

Der Tofu wird nicht püriert, son­dern nur grob zer­drückt bezie­hungs­wei­se mit den Hän­den fein zer­brö­selt. So bleibt die Mas­se locker und bekommt spä­ter mehr Biss. Gera­de das macht am Ende den Unter­schied zwi­schen einem wei­chen Brat­ling und einer vega­nen Fri­ka­del­le, die wirk­lich an eine klas­si­sche Bulet­te erin­nert.

Die Hafer­flo­cken über­neh­men in die­sem Rezept die Bin­dung. Sie quel­len mit hei­ßem Was­ser kurz vor und ver­bin­den die Mas­se, ohne sie schwer zu machen. Gleich­zei­tig hel­fen sie dabei, über­schüs­si­ge Feuch­tig­keit auf­zu­neh­men. Die kur­ze Ruhe­zeit nach dem Ver­men­gen ist eben­falls ent­schei­dend. In die­sen 10 Minu­ten kön­nen die Hafer­flo­cken wei­ter quel­len und die Mas­se wird form­ba­rer und sta­bi­ler.

Auch die fein ange­schwitz­te Zwie­bel trägt viel zum Gelin­gen bei. Sie bringt nicht nur Geschmack, son­dern auch etwas Saf­tig­keit in die vega­nen Fri­ka­del­len. Weil sie vor­her gla­sig gedüns­tet wird, fügt sie sich spä­ter bes­ser in die Mas­se ein als rohe Zwie­bel­stü­cke (glau­be mir ger­ne, ich habe alles getes­tet damit du das nicht machen musst 😉).

Zuta­ten für 8 - 12 vega­ne Fri­ka­del­len

Für 8 bis 10 vega­ne Fri­ka­del­len brauchst du:

  • 1 Bund glat­te Peter­si­lie (ca. 30g)
  • 30 g Cas­hew­ker­ne
  • 2–3 EL Oli­ven­öl
  • 1 EL Zitro­nen­saft
  • 2 klei­ne Knob­lauch­ze­he (optio­nal)
  • ½ TL Salz (nach Geschmack mehr)
  • 2–3 EL Was­ser (je nach gewünsch­ter Kon­sis­tenz)
  • 1 EL Hefe­flo­cken (optio­nal aber emp­feh­lens­wert)

Vega­ne Fri­ka­del­len sel­ber machen

Zuerst berei­test du die Hafer­flo­cken vor. Dafür gibst du sie in eine klei­ne Schüs­sel und ver­mischst sie mit dem hei­ßen Was­ser. Lass sie etwa 5 Minu­ten quel­len. Die­ser Schritt ist wich­tig, damit die Flo­cken spä­ter bes­ser bin­den und die Mas­se nicht tro­cken wirkt.

In der Zwi­schen­zeit berei­test du den Tofu vor. Drü­cke Natur­to­fu und Räu­cher­to­fu, falls nötig, leicht aus und zer­brö­se­le bei­de Sor­ten mit den Hän­den in eine gro­ße Schüs­sel. Du kannst dafür auch eine Gabel ver­wen­den, soll­test den Tofu aber nicht zu fein zer­drü­cken. Klei­ne Stück­chen und eine etwas ungleich­mä­ßi­ge Struk­tur sind hier aus­drück­lich erwünscht, weil genau das spä­ter für den rich­ti­gen Biss sorgt.

Nun düns­test du die fein gewür­fel­te Zwie­bel in wenig Öl bei mitt­le­rer Hit­ze gla­sig an. Wenn du Knob­lauch ver­wen­den möch­test, kannst du ihn kurz vor Schluss mit in die Pfan­ne geben. Lass die Mischung danach ein wenig abküh­len, damit sie die Tofu­mas­se nicht unnö­tig erhitzt.

Gib jetzt die gequol­le­nen Hafer­flo­cken, die Zwie­bel­mi­schung, Senf oder Apfel­es­sig, optio­nal die Soja­sauce sowie Papri­ka­pul­ver, Majo­ran, Pfef­fer und etwas Salz zum Tofu. Dann wird alles gründ­lich mit den Hän­den ver­kne­tet. Die­ser Schritt ist wich­ti­ger, als es zunächst wirkt. Die Mas­se soll­te nicht nur ver­mischt, son­dern wirk­lich gut zusam­men­ge­drückt wer­den, damit sich die Zuta­ten ver­bin­den.

Falls die Mischung auf den ers­ten Blick etwas tro­cken wirkt, gib nicht sofort zusätz­lich Was­ser dazu. Kne­te zuerst gründ­lich wei­ter. Oft wird die Mas­se dabei von selbst geschmei­di­ger. Nur wenn sie sich danach wirk­lich nicht gut for­men lässt, kannst du vor­sich­tig 1 bis 3 Ess­löf­fel Was­ser ergän­zen. Ist sie dage­gen zu weich, arbei­test du ess­löf­fel­wei­se noch etwas Hafer­flo­cken oder Hafer­mehl ein.

Anschlie­ßend soll­te die Mas­se etwa 10 Minu­ten ruhen. Bit­te über­sprin­ge die­sen Schritt nicht, denn genau in die­ser Zeit ent­wi­ckelt sie die rich­ti­ge Bin­dung und lässt sich spä­ter deut­lich bes­ser for­men.

For­me danach 8 bis 10 vega­ne Fri­ka­del­len mit leicht ange­feuch­te­ten Hän­den. Drü­cke sie nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick. In einer Pfan­ne erhitzt du etwas Öl und brätst die Fri­ka­del­len bei mitt­le­rer Hit­ze von bei­den Sei­ten gold­braun. Gib ihnen dabei genug Zeit. Wenn du sie zu früh wen­den möch­test, lösen sie sich oft noch nicht gut vom Pfan­nen­bo­den. Erst wenn die Unter­sei­te schön gebräunt ist, soll­test du sie vor­sich­tig dre­hen.

Wenn du magst, kannst du für etwas mehr Röst­aro­ma zusätz­lich ein wenig geräu­cher­tes Papri­ka­pul­ver in die Mas­se geben.

Zuta­ten aus­tau­schen und anpas­sen

Du kannst das Rezept gut an dei­nen Geschmack anpas­sen. Wenn du kei­ne Soja­sauce ver­wen­den möch­test, lässt du sie ein­fach weg und würzt statt­des­sen mit etwas mehr Salz. Auch Tama­ri funk­tio­niert hier gut, falls du glu­ten­frei kochst.

Knob­lauch ist optio­nal und kann pro­blem­los weg­ge­las­sen wer­den, wenn du es mil­der magst. Beim Kräu­ter­an­teil pas­sen sowohl Majo­ran als auch Thy­mi­an sehr gut. Majo­ran erin­nert geschmack­lich etwas stär­ker an klas­si­sche Fri­ka­del­len, wäh­rend Thy­mi­an etwas her­ber wirkt.

Falls du die vega­nen Fri­ka­del­len glu­ten­frei zube­rei­ten möch­test, soll­test du nur dar­auf ach­ten, glu­ten­freie Hafer­flo­cken zu ver­wen­den.

Auch im Air­fry­er funk­tio­niert das Rezept. Dort wer­den die Fri­ka­del­len etwas anders als in der Pfan­ne, aber eben­falls sehr lecker. Mehr dazu fin­dest du im FAQ-Bereich.

Vegane Frikadelle mit Tofu aufgeschnitten mit Quark und Kartoffeln auf einem Teller
Vega­ne Fri­ka­del­len aus Tofu mit rich­tig gutem Biss 8

Gesund­heit­li­che Vor­tei­le von vega­nen Fri­ka­del­len mit Tofu

Ich mag Rezep­te beson­ders dann, wenn sie nicht nur gut schme­cken, son­dern auch im All­tag wirk­lich sinn­voll sind. Genau das ist bei die­sen vega­nen Fri­ka­del­len der Fall. Sie lie­fern eine gute Por­ti­on pflanz­li­ches Eiweiß, machen ange­nehm satt und brin­gen gleich­zei­tig eini­ge Nähr­stof­fe mit, die in einer aus­ge­wo­ge­nen vega­nen Ernäh­rung sehr wert­voll sein kön­nen.

Tofu als pro­te­in­rei­che Basis

Tofu ist die Haupt­zu­tat in die­sem Rezept und ernäh­rungs­phy­sio­lo­gisch viel bes­ser als sein Ruf. Er lie­fert hoch­wer­ti­ges pflanz­li­ches Pro­te­in und ent­hält alle essen­ti­el­len Ami­no­säu­ren. Damit ist Tofu gera­de für vega­ne Gerich­te eine sehr prak­ti­sche Basis, wenn man auf eine gute Sät­ti­gung und einen aus­ge­wo­ge­nen Auf­bau der Mahl­zeit ach­ten möch­te.

Außer­dem ent­hält Tofu soge­nann­te Iso­fla­vo­ne. Das sind sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe, die im Kör­per ähn­lich wie kör­per­ei­ge­ne Hor­mo­ne wir­ken kön­nen, aller­dings deut­lich schwä­cher.

Wich­tig: Aktu­el­le wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se zei­gen, dass der nor­ma­le Ver­zehr von Soja­pro­duk­ten unbe­denk­lich ist und sogar mit gesund­heit­li­chen Vor­tei­len in Ver­bin­dung gebracht wird.
Vie­le Beden­ken rund um Soja stam­men aus alten oder miss­ver­stan­de­nen Aus­sa­gen und hal­ten sich bis heu­te hart­nä­ckig.

Hafer­flo­cken für Bin­dung und Sät­ti­gung

Hafer­flo­cken sor­gen in die­sem Rezept nicht nur für die rich­ti­ge Kon­sis­tenz, son­dern brin­gen auch ernäh­rungs­phy­sio­lo­gisch Vor­tei­le mit. Sie ent­hal­ten Bal­last­stof­fe und kom­ple­xe Koh­len­hy­dra­te, die län­ger sät­ti­gen als stark ver­ar­bei­te­te Zuta­ten. Gera­de in herz­haf­ten Rezep­ten hel­fen sie dabei, eine gute Struk­tur und gleich­zei­tig eine aus­ge­wo­ge­ne Basis zu schaf­fen.

Beson­ders inter­es­sant sind die lös­li­chen Bal­last­stof­fe aus dem Hafer, die oft mit einer guten Sät­ti­gung und einem güns­ti­ge­ren Blut­zu­cker­ver­lauf in Ver­bin­dung gebracht wer­den. Dadurch pas­sen Hafer­flo­cken sehr gut in all­tags­taug­li­che, sät­ti­gen­de Gerich­te.

Zwie­beln als aro­ma­ti­sche Ergän­zung

Zwie­beln wir­ken in die­sem Rezept viel­leicht wie eine klei­ne Neben­zu­tat, machen geschmack­lich aber einen gro­ßen Unter­schied. Gleich­zei­tig ent­hal­ten sie sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe (beson­ders die roten) und tra­gen dazu bei, dass das Gericht nicht nur wür­zig, son­dern auch aro­ma­tisch und rund schmeckt.

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Mein Tipp für die bes­ten vega­nen Fri­ka­del­len

Ach­te vor allem dar­auf, den Tofu nicht zu fein zu ver­ar­bei­ten. Genau die­se etwas grö­be­re Struk­tur macht spä­ter den Unter­schied. Eben­so wich­tig ist die Ruhe­zeit. Wenn du die Mas­se direkt nach dem Ver­men­gen wei­ter­ver­ar­bei­test, ist sie oft noch zu locker. Nach 10 Minu­ten lässt sie sich deut­lich bes­ser for­men.

Außer­dem lohnt es sich, beim Bra­ten gedul­dig zu sein (auch wenn Geduld nicht mei­ne Stär­ke ist, zahlt sie sich ab und zu mal aus 🫣). Mitt­le­re Hit­ze ist hier bes­ser als zu hohe Tem­pe­ra­tur. So bekom­men die vega­nen Fri­ka­del­len eine schö­ne Far­be und blei­ben innen saf­tig.

Häu­fi­ge Feh­ler bei vega­nen Fri­ka­del­len und wie du sie ver­mei­dest

Die Fri­ka­del­len fal­len aus­ein­an­der

Das pas­siert meist dann, wenn die Mas­se nicht gründ­lich genug ver­kne­tet wur­de oder kei­ne Zeit hat­te, zu ruhen. Auch zu wenig Bin­dung kann ein Grund sein. Lass die Mischung des­halb unbe­dingt 10 Minu­ten ste­hen und kne­te sie wirk­lich sorg­fäl­tig. Wenn sie sich immer noch sehr locker anfühlt, hel­fen etwas zusätz­li­che Hafer­flo­cken oder Hafer­mehl.

Die Mas­se wirkt zu tro­cken

Das ist bei die­sem Rezept ein typi­scher Punkt. Oft sieht die Mischung zunächst tro­cke­ner aus, als sie tat­säch­lich ist. Kne­te sie erst gründ­lich durch (gern ein paar Minu­ten), bevor du mehr Was­ser zugibst. Häu­fig ver­bin­det sich alles erst beim inten­si­ve­ren Ver­kne­ten. Nur wenn sie danach noch brö­se­lig bleibt, soll­test du vor­sich­tig etwas Was­ser ergän­zen.

Die vega­nen Fri­ka­del­len wer­den nicht knusp­rig

Wenn die Hit­ze zu nied­rig ist oder zu wenig Öl in der Pfan­ne ist, fehlt spä­ter die schö­ne Bräu­nung. Bra­te die Fri­ka­del­len daher in etwas Öl und gib ihnen genug Zeit. Zu frü­hes Wen­den ver­hin­dert oft, dass sich eine schö­ne Krus­te bil­det.

Die Fri­ka­del­len schme­cken zu mild

Hier hilft meist schon etwas mehr Wür­ze. Gera­de Räu­cher­to­fu, Soja­sauce, Papri­ka­pul­ver und Majo­ran brin­gen viel Tie­fe. Wenn du es herz­haf­ter magst, kannst du mit geräu­cher­tem Papri­ka­pul­ver oder etwas mehr Pfef­fer nach­hel­fen.

knusprige vegane Frikadelle von einer Gabel aufgepiekst
Vega­ne Fri­ka­del­len aus Tofu mit rich­tig gutem Biss 9

FAQ zu vega­nen Fri­ka­del­len

1. Kann ich die vega­nen Fri­ka­del­len vor­be­rei­ten?

Ja, das funk­tio­niert sehr gut. Du kannst die Mas­se schon eini­ge Stun­den vor­her zube­rei­ten und im Kühl­schrank lagern. Vor dem For­men soll­test du sie dann kurz anschau­en und bei Bedarf noch ein­mal leicht durch­kne­ten.

2. Kann ich vega­ne Fri­ka­del­len ein­frie­ren?

Ja, sowohl die rohe Mas­se als auch fer­tig gebra­te­ne Fri­ka­del­len las­sen sich gut ein­frie­ren. Beson­ders prak­tisch ist es, sie por­ti­ons­wei­se ein­zu­frie­ren.

3. Kann ich die vega­nen Fri­ka­del­len im Air­fry­er machen?

Ja, das klappt gut. Gare sie bei 180 Grad etwa 14 bis 16 Minu­ten und wen­de sie nach der Hälf­te der Zeit. Sie wer­den dort etwas anders als in der Pfan­ne, aber trotz­dem lecker und außen ange­nehm fest. Besprü­he oder bepin­sel sie am bes­ten mit etwas Öl (ich neh­me dafür ger­ne mei­ne Ölsprüh­fla­sche: Ölsprü­her für Spei­se­öl*), damit sie auch im Air­fry­er schön knusp­rig wer­den.

4. Wel­che Tofu-Sor­te eig­net sich am bes­ten?

Die Mischung aus Natur­to­fu und Räu­cher­to­fu ist hier ide­al. Natur­to­fu sorgt für die rich­ti­ge Basis, Räu­cher­to­fu bringt Wür­ze und mehr Tie­fe in den Geschmack. Nur Räu­cher­to­fu wäre meist etwas inten­si­ver und viel­leicht auch zu fest (je nach Sor­te), nur Natur­to­fu oft etwas fla­cher und zu weich.

5. Kann ich die Fri­ka­del­len auch ohne Soja­sauce machen?

Ja, das geht pro­blem­los. Wür­ze in dem Fall ein­fach mit etwas mehr Salz nach. Die Soja­sauce bringt vor allem zusätz­li­che Wür­ze und etwas Uma­mi.

6. Was passt zu vega­nen Fri­ka­del­len?

Sehr gut pas­sen Kar­tof­fel­pü­ree, Brat­kar­tof­feln, Kar­tof­fel­sa­lat, Gur­ken­sa­lat, Ofen­ge­mü­se oder ein fri­scher grü­ner Salat. Auch als Bur­ger-Pat­ty oder kalt aufs Brot sind sie lecker.

Vegane Frikadellen mit Tofu auf einem Teller mit Kartoffelspalten und Quark
Vega­ne Fri­ka­del­len aus Tofu mit rich­tig gutem Biss 10

Das passt auch zu die­sem Rezept

Wenn du sol­che ein­fa­chen und all­tags­taug­li­chen Rezep­te magst, schau dir unbe­dingt auch mei­ne vega­ne Hack­fleisch­al­ter­na­ti­ve an. Die eig­net sich per­fekt für vie­le klas­si­sche Gerich­te wie Bolo­gne­se oder Lasa­gne und ist eine tol­le Ergän­zung zu die­sen vega­nen Fri­ka­del­len.

Falls du schon ein­mal Brat­lin­ge auf Lin­sen­ba­sis aus­pro­biert hast, könn­te auch mein Rezept für Lin­sen-Brat­lin­ge span­nend für dich sein. Der Unter­schied in der Kon­sis­tenz ist wirk­lich inter­es­sant und zeigt, wie viel­sei­tig vega­ne Alter­na­ti­ven sein kön­nen.

Und wenn du Lust auf noch mehr wür­zi­ge Tofu-Ideen hast, passt auch mein Gyros bzw. Döner aus Räu­cher­to­fu per­fekt dazu. Schnell gemacht und rich­tig aro­ma­tisch.

Fazit

Die­se vega­ne Bulet­ten bzw. vega­ne Fri­ka­del­len aus Tofu sind genau die Art von Rezept, die im All­tag wirk­lich Spaß macht. Sie sind unkom­pli­ziert, sät­ti­gend, aro­ma­tisch und haben vor allem end­lich die rich­ti­ge Kon­sis­tenz. Außen knusp­rig, innen saf­tig und mit einer Struk­tur, die wirk­lich an eine gute Fri­ka­del­le erin­nert.

Gera­de wenn du bis­her von vega­nen Vari­an­ten ent­täuscht warst, weil sie dir zu weich oder zu brei­ig waren, lohnt sich die­ses Rezept beson­ders.

Vegane Frikadellen mit Tofu auf einem Teller mit Kartoffelspalten und Quark

Vega­ne Fri­ka­del­len aus Tofu

Die­se vega­nen Fri­ka­del­len wer­den aus Tofu gemacht, haben eine rich­tig gute Kon­sis­tenz und schme­cken bei mir auch nicht Vega­nern rich­tig gut. Ein­fach gemacht und unglaub­lich lecker. Pro­bie­re sie unbe­dingt mal aus!
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Vor­be­rei­tungs­zeit 15 Minu­ten
Zube­rei­tungs­zeit 15 Minu­ten
Ruhe­zeit 10 Minu­ten
Gesamt­zeit 40 Minu­ten
Gericht Bei­la­ge, Buf­fet, Fin­ger­food, Haupt­ge­richt
Küche Deutsch
Men­ge 10 Stück
Kalo­rien 78kcal

Koch­uten­si­li­en

  • 1 Scha­le
  • 1 Pfan­ne
  • 1 Waa­ge

Zuta­ten
 

  • 200 g Natur­to­fu
  • 200 g geräu­cher­ter Tofu
  • 50 g Hafer­flo­cken zart, not­falls gehen auch ker­ni­ge
  • 5 EL Was­ser heiß
  • 1 Zwie­bel
  • 1-2 Knob­lauch­ze­hen optio­nal
  • 1-2 TL Senf oder Apfel­es­sig
  • 1 EL Soja­so­ße oder Tama­ri
  • 1 TL Papri­ka edel­süß oder rosen­scharf nach Geschmack
  • 0,5 TL Majo­ran oder Thy­mi­an
  • Pfef­fer am bes­ten schwar­zen Pfef­fer frisch gemah­len
  • Salz nach Geschmack
  • Öl zum Bra­ten

Optio­nal

  • 1-3 EL Was­ser falls die Mas­se zu tro­cken ist
  • 1-3 EL Hafer­flo­cken oder Hafer­mehl für die Bin­dung

Anlei­tun­gen
 

  • 50 g Hafer­flo­cken mit hei­ßem 5 EL Was­ser mischen und 5 Minu­ten quel­len las­sen.
  • 200 g Natur­to­fu und 200 g geräu­cher­ter Tofu mit den Hän­den fein zer­brö­seln (nicht pürie­ren).
  • 1 Zwie­bel (optio­nal 1-2 Knob­lauch­ze­hen) fein wür­feln oder hacken und in wenig Öl gla­sig düns­ten, kurz abküh­len las­sen.
  • Tofu, gequol­le­ne Hafer­flo­cken, Zwie­bel, 1-2 TL Senf, 1 EL Soja­so­ße, 1 TL Papri­ka edel­süß, 0,5 TL Majo­ran, Salz und Pfef­fer gut ver­kne­ten.
    Falls die Mas­se zu weich ist, ess­löf­fel­wei­se wei­te­re Hafer­flo­cken oder Hafer­mehl unter­ar­bei­ten.
    Ach­tung: Erst rich­tig gut mit Geduld kne­ten, oft wirkt die Mas­se zu tro­cken, ist es aber gar nicht 😉
  • Mas­se 10 Minu­ten ste­hen las­sen – wich­tig für Bin­dung und Tex­tur.
  • Ca. 10 Bulet­ten for­men und in einer Pfan­ne mit etwas Öl bei mitt­le­rer Hit­ze von bei­den Sei­ten gold­braun bra­ten.

Noti­zen

Das Kne­ten und auch das Ruhen ist hier beson­ders wich­tig. Bei­de Schrit­te bit­te gut beach­ten!
Nicht zu fein arbei­ten. Die Fri­ka­del­len sol­len Struk­tur haben 😉. Wenn du sie etwas grö­ßer formst, kannst du sie auch super als Bur­ger­pat­ty ver­wen­den.
Air­fry­er: 180 °C, ca. 14–16 Minu­ten, nach der Hälf­te wen­den

Nähr­wer­te

Kalo­rien: 78kcal | Koh­len­hy­dra­te: 5g | Pro­te­in: 7g | Fett: 3g | Gesät­tig­te Fett­säu­ren: 1g | Natri­um: 8mg | Kali­um: 31mg | Bal­last­stof­fe: 1g | Zucker: 1g | Vit­amin B6: 0.02mg | Vit­amin C: 1mg | Vit­amin E: 0.002mg | Vit­amin K: 0.1µg | Cal­ci­um: 30mg | Kup­fer: 0.01mg | Fola­te: 2µg | Eisen: 0.5mg | Man­gan: 0.02mg | Magne­si­um: 1mg | Phos­phor: 4mg | Selen: 0.1µg | Zink: 0.02mg | Cho­lin: 1mg | Net­to Koh­len­hy­dra­te: 4g

Die ange­ge­be­nen Nähr­wer­te wer­den auto­ma­tisch gene­riert und gel­ten nur als Richt­wer­te.

ein­fach, gesund, Meal-Prep, pro­te­in­reich
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