Es gibt diese Rezepte, bei denen man selbst kurz skeptisch ist. Kichererbsen und Schokolade klingt im ersten Moment genau so, oder?
Aber genau solche Kombinationen liebe ich. Und ich verspreche dir, du schmeckst sie am Ende nicht heraus! Was du bekommst, sind unglaublich cremige, schokoladige Pralinen, die eher an rohen Brownieteig erinnern als an klassische Energy Balls.
Ich mache sie immer dann, wenn ich Lust auf etwas Süßes habe, das sich trotzdem noch gut anfühlt. Und genau das schaffen diese veganen Schoko Fudge Pralinen ohne Backen perfekt.
Aber ich warne dich lieber direkt vor 🙈 Bei uns sind sie jedes Mal schneller weg, als ich schauen kann, und Nachschlag wird garantiert eingefordert. Gleichzeitig sind sie aber auch wirklich mächtig, deshalb sind sie je nach Größe eher ein kleines Dessert als ein Snack für zwischendurch 😉

Warum dieses Rezept so gut funktioniert
Was ich an diesem Rezept besonders mag, ist, wie unkompliziert hier alles zusammenkommt. Die Kichererbsen bilden eine unglaublich cremige Basis, ohne dass du große Mengen Fett brauchst. Zusammen mit den Datteln entsteht eine natürliche Süße, die nicht so „spitz“ ist wie bei raffiniertem Zucker, sondern eher weich und leicht karamellig wirkt.
Der Backkakao sorgt dann für den intensiven Schokoladengeschmack, den man sich bei so einem Rezept wünscht, während das Nussmus und die gemahlenen Mandeln die Masse abrunden und ihr genau die richtige Konsistenz geben.
Und die Schokohülle macht am Ende den entscheidenden Unterschied. Sie sorgt dafür, dass aus einer einfachen Masse wirklich ein kleines Dessert wird, mit diesem schönen Kontrast aus cremigem Inneren und knackiger Hülle.
Zutaten für 8 - 12 vegane Frikadellen
- 1 Glas Kichererbsen (ca. 240 g Abtropfgewicht)
- 8-10 weiche Datteln
- 2 EL Nussmus (Mandel oder Erdnuss)
- 2 EL Backkakao
- 2 EL gemahlene Mandeln
- 2–3 EL pflanzliche Milch
- 1 TL Vanille
- 1 Prise Salz
100 - 150 g dunkle Schokolade für die Hülle
Zubereitung
- Kichererbsen gründlich abspülen und gut abtropfen lassen
- Alle Zutaten (außer Schokolade) in einem Mixer sehr fein pürieren
- Die Masse sollte glatt und cremig sein, ähnlich wie Brownieteig
- Konsistenz prüfen
- zu fest → etwas Pflanzenmilch ergänzen
- zu weich → etwas mehr gemahlene Mandeln
- Masse für ca. 20–30 Minuten kaltstellenMit leicht angefeuchteten Händen kleine Kugeln formenSchokolade schmelzen und die Kugeln darin wendenAuf Backpapier legen und im Kühlschrank fest werden lassen
Zutaten austauschen und anpassen
Datteln: durch Feigen oder Rosinen ersetzbar (Geschmack verändert sich leicht)
Nussmus: auch Cashewmus oder Tahin sind möglich
Mandeln: durch Hafermehl oder gemahlene Nüsse austauschbar
Extra Süße: etwas Ahornsirup hinzufügen

Gesundheitliche Vorteile von diesen Schoko-Fudge-Pralinen
Ich liebe solche Rezepte, weil sie zeigen, dass etwas Süßes nicht automatisch „nur Süßigkeit“ sein muss. Diese Pralinen sind natürlich immer noch ein Dessert, aber sie bringen gleichzeitig Zutaten mit, die deinem Körper wirklich etwas geben.
Besonders schön finde ich hier, dass du eine Kombination aus sättigenden, nährstoffreichen Komponenten und einem richtig schokoladigen Geschmack hast. Das sorgt dafür, dass du oft schon mit ein oder zwei Pralinen zufrieden bist, statt nebenbei immer weiter zu snacken.
Kichererbsen
Kichererbsen sind hier die heimliche Hauptzutat und genau das macht dieses Rezept so spannend. Sie liefern pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate. Dadurch halten sie länger satt und sorgen dafür, dass der Blutzucker nicht so schnell Achterbahn fährt.
Gerade in süßen Rezepten finde ich sie deshalb so wertvoll, weil sie für Substanz sorgen, ohne geschmacklich im Vordergrund zu stehen.
Datteln
Datteln bringen die Süße in dieses Rezept, aber auf eine ganz andere Art als klassischer Zucker. Sie enthalten neben natürlichem Zucker auch Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Kalium.
Das sorgt dafür, dass die Süße etwas „runder“ wirkt und nicht so schnell zu Heißhunger führt. Gleichzeitig geben sie der Masse diese leicht karamellige Note, die perfekt zu Schokolade passt.
Mandeln
Die gemahlenen Mandeln ergänzen das Ganze mit gesunden Fetten und Vitamin E. Sie machen die Pralinen nicht nur etwas fester, sondern sorgen auch dafür, dass die Energie langsamer freigesetzt wird.
Das ist genau der Grund, warum sich diese Pralinen so angenehm sättigend anfühlen.
Kakao
Reiner Backkakao bringt nicht nur den intensiven Schokoladengeschmack, sondern enthält auch Antioxidantien. Viele empfinden Kakao außerdem als kleinen Stimmungsbooster, was ich bei solchen Rezepten immer wieder bestätigen kann.
Tipp
Wenn du die Pralinen besonders cremig möchtest, mixe die Masse wirklich lange und gib lieber einen kleinen Schluck Pflanzenmilch mehr dazu.
👉 Die perfekte Konsistenz ist der Schlüssel, sonst werden sie eher wie klassische Energy Balls.
Häufige Fehler bei veganen Schoko Fudge Pralinen und wie du sie vermeidest
Die Masse wird nicht richtig cremig
Das passiert oft, wenn die Zutaten nicht lange genug gemixt werden. Gerade die Kichererbsen brauchen etwas Zeit, bis sie wirklich fein und glatt sind. Nimm dir hier bewusst ein paar Minuten mehr, denn genau das entscheidet darüber, ob deine Pralinen später schön fudgy oder eher körnig werden.
Die Pralinen sind zu fest statt weich
Wenn die Masse zu trocken ist, erinnert das Ergebnis schnell eher an klassische Energy Balls. Häufig liegt das an zu wenig Flüssigkeit oder zu vielen trockenen Zutaten. Taste dich hier vorsichtig heran und gib lieber schluckweise etwas Pflanzenmilch dazu, bis die Konsistenz wirklich an weichen Brownieteig erinnert.
Die Masse ist zu weich und lässt sich schlecht formen
Direkt nach dem Mixen ist die Masse oft noch etwas zu warm und klebrig. Dadurch bleibt sie an den Händen hängen und lässt sich kaum zu Kugeln formen. Stell sie einfach für 20–30 Minuten in den Kühlschrank oder 10 Minuten in den Gefrierschrank, danach ist sie deutlich fester und lässt sich problemlos verarbeiten.
Die Schokohülle wird nicht richtig knackig
Wenn die Pralinen beim Überziehen zu warm sind oder die Schokolade zu dünn aufgetragen wird, fehlt später der schöne Kontrast. Achte darauf, dass die Kugeln gut gekühlt sind und wende sie vollständig in der Schokolade, damit eine gleichmäßige, knackige Hülle entsteht.

FAQ zu den veganen Schoko-Pralinen aus Kichererbsen
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Damit deine veganen Schoko Fudge Pralinen ohne Backen ihre perfekte Konsistenz behalten, solltest du sie am besten im Kühlschrank aufbewahren. Dort bleiben sie angenehm fest, behalten aber ihre weiche, cremige Mitte.
In einer gut verschlossenen Dose halten sie sich etwa 4 bis 5 Tage. Gerade durch die Datteln und die Kichererbsen sind sie etwas empfindlicher als klassische Süßigkeiten, deshalb würde ich sie nicht zu lange stehen lassen. Aber wahrscheinlich sind sie eh schon nach einem Tag alle aufgegessen 😅.
Wenn du sie vorbereiten möchtest, kannst du sie auch problemlos einfrieren. Das funktioniert überraschend gut und ist besonders praktisch, wenn du immer eine kleine Portion griffbereit haben möchtest. Lass sie vor dem Essen einfach ein paar Minuten antauen, dann sind sie wieder schön weich und fast wie frisch gemacht.
Servierideen
Ich serviere die Pralinen am liebsten direkt aus dem Kühlschrank, weil der Kontrast zwischen der knackigen Schokolade und der weichen Füllung dann am schönsten ist.
Wenn du sie etwas eleganter anrichten möchtest, kannst du sie vor dem Servieren noch leicht mit Backkakao bestäuben. Du kannst sie auch mit gefriergetrockneten Erdbeeren oder mit ein paar gehackten Nüssen dekorieren, solange die Schokolade noch nicht festgeworden ist. Dann hält die Dekoration der Pralinen einfach besser.
Auch als kleines Dessert nach dem Essen machen sie richtig was her, vor allem, weil sie so intensiv sind, dass oft schon ein oder zwei Stück völlig ausreichen.
Das passt auch zu diesem Rezept
Wenn du solche schokoladigen Rezepte liebst, die sich einfach umsetzen lassen und trotzdem richtig nach Dessert schmecken, dann könnten auch diese Ideen etwas für dich sein:
- Vegane Eisriegel im Snickers-Style ohne Zucker – perfekt, wenn du Lust auf etwas Kühles und etwas „Besonderes“ hast
- Veganes Schokomousse – cremig, intensiv schokoladig und ideal, wenn es schnell gehen soll
Beide Rezepte gehen in eine ähnliche Richtung wie diese veganen Schoko Fudge Pralinen ohne Backen und zeigen, wie vielseitig einfache, pflanzliche Zutaten in süßen Rezepten sein können.
Fazit
Diese veganen Schoko Fudge Pralinen ohne Backen sind für mich die perfekte Mischung aus Genuss und Alltagstauglichkeit.
Sie sind schnell gemacht, brauchen keine besonderen Zutaten und zeigen, wie einfach es sein kann, etwas Süßes ein kleines bisschen besser zu machen.
Und ganz ehrlich: Wenn niemand weiß, was drin ist, kommt auch niemand auf Kichererbsen.
Einfache vegane Schoko Fudge Pralinen mit Kichererbsen - no bake
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Kochutensilien
- 1 Mixer
- 1 Schüssel
Zutaten
- 240 g Kichererbsen vorgekocht, im Glas
- 8-10 Datteln weiche (notfallst eingeweichte)
- 2 EL Nussmus z. B. Erdnuss oder Mandel
- 2 EL Backkakao
- 2 EL gemahlene Mandeln
- 2-3 EL Hafermilch oder eine andere pflanzliche Milchalternative
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanillie optional
Für die Hülle
- 100-150 g dunkle Schokolade meist ab 70% vegan
Anleitungen
- 240 g Kichererbsen sehr gut abspülen und abtropfen lassen.
- Kichererbsen, 8-10 Datteln, 2 EL Nussmus, 2 EL Backkakao, 2 EL gemahlene Mandeln, 2-3 EL Hafermilch, 1 Prise Salz und 1 TL Vanillie in einem Mixer sehr cremig pürieren→ Ziel: eine glatte, weiche, leicht klebrige Masse(ähnlich wie Brownieteig).
- Konsistenz prüfen:zu fest → etwas Pflanzenmilch ergänzenzu weich → 1 EL gemahlene Mandeln dazu
- Masse 20–30 Minuten kaltstellen (oder 10 Minuten im Gefrierfach), so lässt sie sich besser formen.
- Mit leicht angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen.
- In der Zwischenzeit 100-150 g dunkle Schokolade schmelzen und die Kugeln dann komplett darin wenden.
- Auf einen Teller legen und im Kühlschrank fest werden lassen.
Notizen
Nährwerte
Die angegebenen Nährwerte werden automatisch generiert und gelten nur als Richtwerte.




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