Kennst du den Green Goddess Salat? Ein großer Trend aus dem letzten Jahr der seinen Hype wirklich wert war und noch ist 😉. Diese Green Goddess Pasta ist an den Salat angelehnt und die perfekte Kombination aus Trendgericht und alltagstauglicher Küche. In weniger als 15 Minuten steht sie auf dem Tisch, wirkt optisch beeindruckend und steckt voller frischer Zutaten.
Avocado, Babyspinat und Basilikum sorgen für eine intensive Farbe und eine cremige, natürliche Sauce – ganz ohne Kochen oder langes Vorbereiten. Während die Pasta gart, wird die Sauce einfach gemixt. Schneller geht es kaum.

Das Besondere an dieser Green Goddess Pasta
Die Sauce wird roh zubereitet. Dadurch bleiben die frischen Aromen und viele hitzeempfindliche Nährstoffe erhalten.
Die Avocado sorgt für natürliche Cremigkeit, Sojajoghurt bringt Leichtigkeit und eine angenehme Frische. Zitronensaft hebt die Aromen und macht das Gericht wunderbar ausgewogen. Das aufgefangene Pastawasser verbindet alles zu einer samtigen Konsistenz, die sich perfekt um die Nudeln legt.
Ein echtes „Mixen, unterheben, fertig“-Rezept.
Tipp
Mixe die Sauce nicht zu lange, damit sie ihre leuchtend grüne Farbe behält. Wenn du sie besonders frisch servieren möchtest, hebe die Pasta erst kurz vor dem Essen unter – so bleibt die Farbe intensiv und appetitlich.
Gesundheitliche Vorteile der Hauptzutaten
Was ich an dieser Green Goddess Pasta besonders liebe: Die Sauce wird nicht erhitzt. Avocado, Spinat, Basilikum und Zitrone bleiben roh – dadurch bleiben hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin C oder Folat weitgehend erhalten. Gleichzeitig sorgt die Kombination aus gesunden Fetten und frischem Grün dafür, dass diese Pasta nicht nur trendig aussieht, sondern auch ernährungsphysiologisch richtig viel mitbringt.
Avocado
Avocados bestehen überwiegend aus einfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Ölsäure. Diese Fettsäure wird mit positiven Effekten auf das Herz-Kreislauf-System in Verbindung gebracht, da sie helfen kann, den LDL-Cholesterinspiegel zu senken.
Darüber hinaus liefert die Avocado relevante Mengen an Kalium – sogar mehr als viele Bananen – was zur Regulierung des Blutdrucks beiträgt. Sie enthält außerdem Vitamin E, ein fettlösliches Antioxidans, das Zellen vor oxidativem Stress schützen kann.
Ein weiterer Vorteil: Die enthaltenen Fette verbessern die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E und K) aus anderen Zutaten. In diesem Rezept also zum Beispiel aus dem Spinat.
Babyspinat
Spinat ist besonders reich an Folat (Vitamin B9), das für Zellteilung und Blutbildung essenziell ist. Außerdem enthält er Eisen – zwar in pflanzlicher Form (Nicht-Häm-Eisen), das etwas schlechter aufgenommen wird als tierisches Eisen, aber durch die Kombination mit Vitamin C aus Zitronensaft kann die Aufnahme deutlich verbessert werden. Auf den Zitronensaft solltest du in diesem Rezept also nicht aus geschmacklichen sondern auch aus gesundheitlichen Gründen nicht verzichten ☺️.
Zusätzlich liefert Spinat sekundäre Pflanzenstoffe wie Lutein und Beta-Carotin. Lutein wird mit einer unterstützenden Wirkung auf die Augengesundheit in Verbindung gebracht.
Spinat enthält außerdem Nitrat in natürlicher Form, das im Körper zu Stickstoffmonoxid umgewandelt werden kann. Dieses Molekül spielt eine Rolle bei der Gefäßweite und kann sich positiv auf die Durchblutung auswirken.
Basilikum
Basilikum enthält ätherische Öle wie Eugenol, denen antioxidative Eigenschaften zugeschrieben werden. Zusätzlich liefert es kleinere Mengen an Vitamin K, das für die Blutgerinnung und Knochengesundheit wichtig ist.
Für dieses Rezept bevorzuge ich immer den frischen Basilikum, der ist im Geschmack hier irgendwie noch frischer.
Sojajoghurt
Sojajoghurt liefert pflanzliches Eiweiß und – je nach Hersteller – zugesetztes Calcium, das für Knochen und Zähne wichtig ist. Enthält das Produkt lebende Kulturen, können diese zur Unterstützung einer gesunden Darmflora beitragen.
Zitrone
Zitronensaft liefert Vitamin C, das als Antioxidans wirkt und die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen unterstützen kann. Gleichzeitig trägt die Säure nicht nur geschmacklich zur Frische bei, sondern stabilisiert auch die grüne Farbe der Sauce etwas länger.
Vitamin C ist hitzeempfindlich – durch die rohe Verarbeitung bleibt es hier weitgehend erhalten.
Variationen
Statt Babyspinat kannst du auch Rucola verwenden, wenn du es etwas würziger magst. Wer die Sauce proteinreicher gestalten möchte, kann zusätzlich etwas mehr Sojajoghurt oder auch weiße Bohnen vor dem Mixen ergänzen.

Fragen und Antworten (Q&A)
1. Kann ich die Green Goddess Sauce vorbereiten?
Ja, grundsätzlich kannst du die Sauce einige Stunden im Voraus zubereiten. Bewahre sie luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf. Da Avocado oxidiert, kann sich die Farbe leicht verändern. Ein zusätzlicher Spritzer Zitronensaft hilft, das Grün länger frisch zu halten.
2. Kann ich die Sauce auch erwärmen?
Die Sauce ist eigentlich für die rohe Zubereitung gedacht. Du kannst sie jedoch leicht mit der warmen Pasta vermengen – das reicht völlig aus. Starkes Erhitzen würde die frische Farbe verändern und hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin C reduzieren.
Kalt schmeckt die Pasta am nächsten Tag übrigens auch sehr gut - wie ein Salat 🙃
3. Ist die Green Goddess Pasta sättigend genug?
Ja, durch die Kombination aus Pasta, gesunden Fetten aus der Avocado und pflanzlichem Eiweiß aus dem Sojajoghurt entsteht eine ausgewogene Mahlzeit, die gut sättigt. Wenn du es noch proteinreicher möchtest, kannst du geröstete Kichererbsen oder Tofu ergänzen.
4. Welche Pasta eignet sich am besten?
Kurze Nudeln wie Fusilli oder Penne nehmen die cremige Sauce besonders gut auf. Vollkornpasta erhöht zusätzlich den Ballaststoffgehalt und sorgt für eine noch längere Sättigung.
5. Kann ich die Green Goddess Pasta glutenfrei zubereiten?
Ja, das Rezept funktioniert problemlos mit glutenfreier Pasta. Wichtig ist nur, etwas Kochwasser aufzufangen, damit die Sauce die richtige Cremigkeit bekommt.
6. Wie lange ist die Pasta haltbar?
Am besten schmeckt sie frisch. Reste kannst du luftdicht verschlossen 1 Tag im Kühlschrank aufbewahren. Die Farbe wird etwas dunkler, geschmacklich bleibt sie jedoch aromatisch.

Ähnliche Rezepte
Diese Green Goddess Pasta ist übrigens eine cremige Abwandlung meines beliebten Green Goddess Salats. Die Basis aus Avocado, frischen Kräutern und grünem Gemüse bleibt, wird hier jedoch mit Pasta kombiniert und dadurch zu einer vollwertigen, sättigenden Mahlzeit. Wenn du die frische, kräuterbetonte Küche magst, schau dir unbedingt auch das Originalrezept an.
Weitere einfache Pastagerichte aus meiner aktuellen Reihe – von cremiger Carbonara bis hin zu unkomplizierten One-Pot-Varianten – findest du ebenfalls hier auf dem Blog. So kannst du je nach Lust und Zeit zwischen roh gemixter Frische, herzhaft gebratener Pilz-Pasta oder schnellen Alltagsrezepten wählen.
Fazit
Diese Green Goddess Pasta zeigt, wie einfach gesunde Küche sein kann: wenige Zutaten, kaum Aufwand und trotzdem ein modernes, trendiges Gericht, das optisch und geschmacklich überzeugt.
Dieses Rezept ist übrigens Teil meiner 7-tägigen Pasta-Reihe, die ich parallel als Reel-Serie auf Instagram teile. Wenn du schnelle, unkomplizierte Pastarezepte liebst, findest du dort weitere Inspiration – von cremig bis herzhaft. Schau doch mal vorbei: entspannt_vegan_und_gesund
Vegane Green-Goddess-Pasta
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Kochutensilien
- 1 Mixer
- 1 Kochtopf
Zutaten
- 200 g Nudeln Sorte nach Wahl
- 2 Handvoll Baby-Blattspinat
- 1 Avocado reif
- 1 Handvoll Basilikum frische Blätter, Alternativ 1 TL getrocknet
- 4 EL Soja-Joghurt ohne Zucker oder einen anderen pflanzlichen Joghurt ungesüßt
- 1-2 EL Zitronensaft
- 1-1,5 Kelle Pastawasser
- Salz und Pfeffer
- 1-2 EL Hefeflocken optional
Anleitungen
- 200 g Nudeln nach Packunsanleitung kochen und etwas Kochwasser auffangen.
- 1 Avocado von Schale und Kern befreien, 2 Handvoll Baby-Blattspinat und 1 Handvoll Basilikum waschen und alles zussammen mit 4 EL Soja-Joghurt ohne Zucker, Salz und Pfeffer (optional 1-2 EL Hefeflocken) und 1-2 EL Zitronensaft mixen.
- Mit 1-1,5 Kelle Pastawasser auf eine cremige Konsistenz bringen.
- Pasta unterheben, abschmecken, genießen.
Notizen
Nährwerte
Die angegebenen Nährwerte werden automatisch generiert und gelten nur als Richtwerte.




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