Curryblech mit Blumenkohl und Kartoffeln

Curry-Blech mit Blumenkohl und Kichererbsen

Dieses Curry-Blech mit Blumenkohl, Kicher­erbsen und Tofu ist ein einfaches veganes Ofen­ge­richt für den Feier­abend. Kartoffeln, Blumenkohl und Kicher­erbsen kommen zusammen mit aroma­ti­schen Curry­ge­würzen direkt aufs Blech. Dazu gibt es einen frischen Joghurt-Minz-Dip. Einfach, sättigend und ohne vorhe­riges Kochen oder Anbraten.

Dieses Curry-Wurf­blech ist nun schon das vierte Rezept meiner Feier­abend­blech-Reihe und ich wollte unbe­dingt eines mit Blumenkohl machen. Ich mag die Kombi­nation aus Blumenkohl und Curry sowieso sehr gerne. Mein Blumenkohl-Korma ist dafür das beste Beispiel. Also lag es ziemlich nahe, daraus auch ein Curry-Blech zu machen.

Bei den Dips und Saucen versuche ich für euch, die Reihe möglichst abwechs­lungs­reich zu halten. Deshalb gibt es dieses Mal einen frischen Joghurt-Minz-Dip dazu. Wobei ich persönlich ja finde, dass man zu fast jedem Blech einfach Knob­lauchsoße essen könnte. 😅

Das Prinzip bleibt aber gleich: Gemüse schneiden, alles aufs Blech werfen, würzen und ab in den Ofen. Genau so soll ein Feier­abend­essen für mich sein.

Curry-Blech mit Blumenkohl, Kartoffeln und Kichererbsen auf einem schwarzen Teller
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Zutaten austau­schen und variieren

Wie bei meinen anderen Feier­abend­blechen kannst du auch dieses Rezept unkom­pli­ziert anpassen. Das ist mir immer besonders wichtig, weil nicht jeder alle Zutaten mag oder auch einfach mal etwas anderes aus dem Kühl­schrank weg muss 😉.

Räuchertofu: Ich mag ihn hier besonders gern, weil er zusätzlich Protein liefert und mit seinem kräf­tigen Geschmack gut zu den Curry­ge­würzen passt. Wenn du keinen geräu­cherten Tofu verwenden möchtest, kannst du ihn einfach weglassen, Naturtofu verwenden oder dafür zum Beispiel auch eine rote Paprika mit aufs Blech geben.

Kicher­erbsen: Die würde ich im Rezept nicht weglassen. Sie passen geschmacklich sehr gut zum Curry-Blech und sorgen zusammen mit dem Tofu dafür, dass aus Kartoffeln und Gemüse eine sätti­gende Haupt­mahlzeit wird. Aber wenn du keine da hast, könntest du auch weiße Bohnen verwenden.

Minze: Wenn du Minze nicht magst, kannst du den Dip auch mit glatter Peter­silie oder etwas frischem Kori­ander zube­reiten. Ganz ohne Kräuter funk­tio­niert er ebenfalls.

Schärfe: Chili kannst du ganz nach Geschmack dosieren oder komplett weglassen. Gerade wenn Kinder mitessen, würde ich das Blech zunächst mild würzen und Chili später nur über die einzelnen Portionen geben.

Kartoffeln, Blumenkohl, Kichererbsen, Zwiebeln, Tofu und Gewürze in einzelnen weißen Schalen
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Darum ist das Curry-Blech auch ernäh­rungs­phy­sio­lo­gisch eine gute Kombination

Ich mag Gerichte, bei denen nicht nur viel Gemüse auf dem Teller landet, sondern die gleich­zeitig gut sättigen und natürlich auch gut schmecken. Genau das funk­tio­niert bei diesem Curry-Blech durch die Kombi­nation aus Kartoffeln, Blumenkohl, Hülsen­früchten und optional Tofu ziemlich gut.

Blumenkohl

Blumenkohl liefert unter anderem Vitamin C, Folat und Ballast­stoffe und bringt gleich­zeitig ordentlich Volumen auf den Teller. Er gehört wie Brokkoli, Kohl oder Rosenkohl zu den Kreuz­blütlern und enthält die für diese Gemü­se­fa­milie typi­schen sekun­dären Pflan­zen­stoffe, darunter Glucosinolate.

Besonders prak­tisch finde ich Blumenkohl für Ofen­ge­richte, weil er beim Rösten ein ganz anderes Aroma entwi­ckelt als gekocht. Die Röschen dürfen ruhig an einigen Stellen etwas stärker bräunen.

Kartoffeln

Kartoffeln werden manchmal haupt­sächlich als Kohlen­hy­drat­quelle wahr­ge­nommen, bringen aber noch einiges mehr mit. Sie liefern unter anderem Kalium und Vitamin C und sättigen durch ihren hohen Wasser­gehalt bei vergleichs­weise nied­riger Ener­gie­dichte gut.

Ich lasse die Schale für meine Wurf­bleche gern dran. Das spart nicht nur Zeit. Wenn die Kartoffeln gründlich gewa­schen sind, können sie direkt geschnitten und aufs Blech gegeben werden.

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Mein Tipp:

Schneide die Kartoffeln wirklich klein, ungefähr 1,5 cm groß. Sie brauchen auf dem Blech am längsten. Sind die Würfel zu groß, kann es passieren, dass Blumenkohl und Tofu schon schön geröstet sind, während die Kartoffeln noch nicht richtig weich sind.

Außerdem lohnt es sich, ein wirklich großes Blech zu verwenden und die Zutaten möglichst nicht über­ein­an­der­zu­stapeln. Je mehr Kontakt sie mit der heißen Ober­fläche und der trockenen Ofenluft haben, desto besser können sie rösten.

Kicher­erbsen

Kicher­erbsen bringen pflanz­liches Protein und Ballast­stoffe ins Curry-Blech. Diese Kombi­nation trägt dazu bei, dass das Gericht länger sättigt. Außerdem enthalten Hülsen­früchte unter anderem Folat, Eisen, Magnesium und Kalium.

Kicher­erbsen aus dem Glas bzw. aus der Dose sind für schnelle Feier­abend­ge­richte besonders prak­tisch. Abgießen, abspülen und fertig. Für dieses Rezept solltest du sie anschließend möglichst gut trocknen. So kommt nicht unnötig zusätz­liche Feuch­tigkeit aufs Blech und sie können im Ofen besser rösten.

Räuchertofu

Wenn du das Curry-Blech mit Räuchertofu zube­reitest, erhöhst du vor allem den Prote­in­gehalt der Mahlzeit. Tofu liefert hoch­wer­tiges pflanz­liches Eiweiß und enthält alle neun essen­zi­ellen Aminosäuren.

Je nach verwen­detem Tofu können außerdem rele­vante Mengen an Calcium enthalten sein. Hier lohnt sich ein Blick auf die Verpa­ckung, denn der Calci­um­gehalt hängt unter anderem davon ab, welches Gerin­nungs­mittel bei der Herstellung verwendet wurde.

Curry, Kurkuma und Kreuzkümmel

Die Gewürze sorgen nicht nur dafür, dass aus einem einfachen Gemü­se­blech ein richtig aroma­ti­sches Curry-Blech wird. Kurkuma enthält beispiels­weise den sekun­dären Pflan­zen­stoff Curcumin.

Trotzdem würde ich einzelnen Gewürzen in normalen Küchen­mengen nicht zu viel gesund­heit­lichen Wirkungen zuschreiben. Für mich liegt der größere Vorteil darin, dass Gewürze eine pflan­zen­reiche Ernährung abwechs­lungs­reich machen und Gemüse immer wieder ganz anders schmecken lassen.

Curryblech mit Blumenkohl und Kartoffeln
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Häufige Fragen zum Curry-Blech mit Blumenkohl

Noch mehr einfache vegane Ofengerichte

Wenn du solche unkom­pli­zierten Rezepte magst, schau dir auch die anderen Rezepte meiner Feier­abend­blech-Reihe an. Alle folgen demselben Prinzip: möglichst wenig Vorbe­reitung, kein sepa­rates Vorkochen oder Anbraten und eine komplette Mahlzeit direkt vom Blech.

Dazu passen zum Beispiel mein veganes Gyros-Blech und mein mexi­ka­ni­sches Kartoffel-Blech mit Kidney­bohnen und Avocado-Limetten-Dip.
Mein Zucchini vom Blech auf Bohnen­creme gehört zwar nicht offi­ziell in diese Reihe, das Prinzip ist jedoch auch hier das gleiche 😉.

Curryblech mit Blumenkohl und Kartoffeln

Curry-Blech mit Blumenkohl und Kartoffeln

Dieses Curry-Blech mit Blumenkohl, Kicher­erbsen und Tofu ist ein wirklich einfaches veganes Ofen­rezept mit Kartoffeln und frischem Joghurt-Minz-Dip. Es macht sich fast von allein und der Abwasch ist minimal. Super lecker und vollwertig. 
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Vorbe­rei­tungszeit 10 Minuten
30 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Gericht Haupt­ge­richt, Ofengerichte
Küche Deutsch, Indisch
Menge 2 Portionen
Kalorien 756kcal

Koch­uten­silien

  • 1 Messer
  • 1 Schnei­de­brett
  • 1 Back­blech

Zutaten
 

  • 650 g Kartoffeln vorwiegend fest­ko­chende
  • 500 g Blumenkohl
  • 240 g Kicher­erbsen
  • 175 g geräu­cherter Tofu
  • 1 rote Zwiebel
  • 2½ EL Olivenöl
  • 1 TL Curry­pulver
  • 1 TL Garam Masala
  • ½ TL Kurkuma
  • ½  TL Kreuz­kümmel
  • ½ TL Knob­lauch­pulver
  • Chili nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Für den Joghurt-Minz-Dip

  • 200 g Soja-Joghurt ohne Zucker
  • 1-2 EL Zitro­nensaft oder Limet­tensaft
  • 2 EL fein gehackte frische Minze
  • ½  TL Kreuz­kümmel
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Anlei­tungen
 

  • Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.
  • 650 g Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. 500 g Blumenkohl in mittel­große Röschen teilen. 175 g geräu­cherter Tofu in kleine Würfel schneiden und 1 rote Zwiebel in Spalten schneiden.
  • 240 g Kicher­erbsen abgießen, gründlich abspülen und möglichst gut trocken tupfen.
  • Kartoffeln, Blumenkohl, Tofu, Kicher­erbsen und Zwiebel direkt aufs große Back­blech geben. 2½ EL Olivenöl und 1 TL Curry­pulver, 1 TL Garam Masala, ½ TL Kurkuma, ½  TL Kreuz­kümmel, ½ TL Knob­lauch­pulver, Chili, Salz und Pfeffer darüber­geben und alles gründlich vermengen.
  • Zunächst ca 30 Minuten backen. Nach der Hälfte einmal wenden.
  • Für den Dip 200 g Soja-Joghurt ohne Zucker mit 1-2 EL Zitro­nensaft oder Limet­tensaft, 2 EL fein gehackte frische Minze, ½  TL Kreuz­kümmel, Salz und Pfeffer verrühren.
  • Das heiße Curry-Wurf­blech mit dem kalten Joghurt-Minz-Dip servieren.

Notizen

Wenn du Minz-Joghurt viel­leicht nicht so magst, kannst du auch gut eine Knob­lauchsoße dazu essen 😉

Nähr­werte

Kalorien: 756kcal | Kohlen­hy­drate: 111g | Protein: 45g | Fett: 17g | Gesät­tigte Fett­säuren: 3g | Natrium: 107mg | Kalium: 2555mg | Ballast­stoffe: 23g | Zucker: 17g | Vitamin B6: 2mg | Vitamin C: 190mg | Vitamin E: 1mg | Vitamin K: 51µg | Calcium: 166mg | Kupfer: 1mg | Folate: 412µg | Eisen: 7mg | Mangan: 2mg | Magnesium: 176mg | Phosphor: 515mg | Selen: 7µg | Zink: 4mg | Cholin: 205mg | Netto Kohlen­hy­drate: 85g

Die ange­ge­benen Nähr­werte werden auto­ma­tisch gene­riert und gelten nur als Richtwerte.

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