Ich gebe zu, dass vegane Engelsaugen nicht meine Lieblingsplätzchen sind. Aber ich verstehe vollkommen, dass sie einen berechtigten Platz auf dem Keksteller verdienen 😉.
Auch hier gilt wieder: Gesund sind sie nicht – aber sie sind ein Stück Tradition. Und genau deshalb möchte ich sie nicht auslassen. Viele verbinden gerade Engelsaugen mit Butter, Eiern und der Angst, dass sie vegan vielleicht nicht die gleiche Konsistenz bekommen. Aber das tun sie. Diese pflanzliche Version ist zart, mürbe, leicht buttrig und bricht genau so sanft, wie ein perfektes Engelsauge brechen soll. Tradition ohne Kompromiss, nur eben neu gedacht.

Was vegane Engelsaugen so besonders macht
Diese Engelsaugen werden wunderbar weich-mürbe und bekommen durch die gemahlenen Mandeln eine feine, nussige Tiefe. Die süß oder auch leicht säuerliche Füllung aus Erdbeer-, Himbeer- oder Johannisbeergelee sorgt für den typischen Kontrast – und macht sie zu kleinen Plätzchen, die man kaum jemandem vorsetzen kann, ohne dass sofort eine zweite Runde verlangt wird.
Der Trick liegt in der Kombination aus kalter Butter, Puderzucker und einem möglichst kurzen Kneten: So bleibt der Teig zart und bekommt die perfekte Konsistenz. Und dass das Gelee in die noch warme Mulde kommt, sorgt für den hübschen Glanz und dafür, dass es sich wie eine kleine, rote Perle in den Teig schmiegt.
Tipp
Forme die Kugeln wirklich klein und gleichmäßig. Je kompakter sie sind, desto schöner bleibt die Mulde beim Backen – und das Gelee verteilt sich nicht zu stark, sondern bleibt als hübscher „Punkt“ in der Mitte.
Fazit
Vegane Engelsaugen gehören auf jeden Weihnachtsteller: einfach, zart, festlich und voller Nostalgie. Sie zeigen einmal mehr, dass klassische Weihnachtsrezepte auch ohne tierische Produkte wunderschön funktionieren – ganz ohne Verlust des vertrauten Geschmacks.
Wenn du Lust hast, weiter durch die Keksdose zu stöbern: Auf meinem Blog findest du alle meine veganen Keksrezepte für eine abwechslungsreiche Adventszeit.
Und falls du auf der Suche nach noch mehr festlicher Inspiration bist, dann wirf unbedingt einen Blick auf all meine weihnachtlichen Rezepte – perfekt, um dir die Dezembertage besonders gemütlich zu machen.
Vegane Engelsaugen oder auch Husarenkrapfen
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Kochutensilien
- 1 Waage
- 1 Schüssel
- 1 Kochlöffel oder anderes Hilfsmittel für das „Loch”
Zutaten
- 250 g vegane Butter kalt
- 80 g Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt oder gemahlene Vanille
- 300 g Weizenmehl 405 oder 550
- 60 g gemahlene Mandeln
- 1 Prise Salz
- 80-100 g rotes Gelee z. B. Erdbeere oder Himbeere
Anleitungen
- Die 250 g vegane Butter mit 80 g Puderzucker (gesiebt) und 1 TL Vanilleextrakt kurz verkneten. 300 g Weizenmehl, 60 g gemahlene Mandeln und 1 Prise Salz zugeben und nur so lange kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig zu einer Platte formen, in Folie wickeln und 1–2 Stunden kühlen.
- Aus dem Teig kleine Kugeln (ca. 15 g) formen, aufs Blech setzen und mit einem Holzlöffelstiel eine Mulde eindrücken. Nicht zu klein, da die Plätzchen noch etwas aufgehen.
- Bei 175 °C Ober-/Unterhitze ca. 12–14 Minuten backen.
- In die noch warmen Mulden etwas Gelee geben und komplett abkühlen lassen.
Notizen
Nährwerte
Die angegebenen Nährwerte werden automatisch generiert und gelten nur als Richtwerte.




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