Veganer Flammkuchen mit Zucchini und Zwiebeln auf einem Brett

Einfacher veganer Flammkuchen - nach "veganer Elsässer Art"

Letzte Woche hatte ich Geburtstag und da der Herbst schon in der Luft lag, wollte ich meinen Gästen auch etwas passendes servieren! Veganer Flamm­kuchen und dazu Feder­weißer - passt für mich perfekt in den Herbst­start!
Jeder Flamm­kuchen wurde anders belegt und so hatten wir am Ende eine riesige, bunte Auswahl auf dem Tisch. Besonders schön war für mich, dass ich viel aus dem eigenen Garten verwenden konnte (eine gelbe und grüne Zucchini und den ersten Hokkaido-Kürbis), dazu noch Cham­pi­gnons, Früh­lings­zwiebeln, Räuchertofu und rote Zwiebeln. Alles ließ sich wunderbar vorbe­reiten, das gewa­schene und geschnittene Gemüse habe ich in luft­dichten Glas­dosen verpackt und die Teige hatte ich schon am Nach­mittag ausge­rollt und als Stapel mit Back­papier dazwi­schen bereit­gelegt. Auch die Creme hatte ich schon ange­rührt und so brauchte ich abends die Flamm­kuchen nur noch schnell belegen und ab in den Ofen schieben. 

Veganer Flammkuchen mit Kürbis und Zwiebeln geschnitten auf einem Brett
Einfacher veganer Flamm­kuchen - nach „veganer Elsässer Art” 5

Rezept: Veganer Flamm­kuchen Elsässer Art

Zutaten (für 3 Stück)

Für den Teig

  • 250 g Mehl (Weizen 550 oder Dinkel)
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • ½ TL Salz

Für die Creme

  • 200 g vegane Crème fraîche
  • 3–4 EL Soja­sahne (oder Hafer-/Reis­sahne)

Für den Belag

  • 100 g Räuchertofu, in feine Würfel geschnitten
  • 2–3 Lauch­zwiebeln, in Ringe geschnitten
  • Salz & frisch gemah­lener Pfeffer

Zube­reitung

  1. Mehl, Salz, Wasser und Öl zu einem glatten Teig verkneten. Abge­deckt 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Den Teig in drei Portionen teilen und sehr dünn ausrollen.
  3. Vegane Crème fraîche mit Soja­sahne verrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Auf den Teig­böden verstreichen.
  4. Mit Räuchertofu und Lauch­zwiebeln belegen. Mit Salz und frisch gemah­lenem Pfeffer würzen.
  5. Im vorge­heizten Ofen bei 250 °C Ober-/Unter­hitze 10–12 Minuten knusprig backen. Sofort servieren.

Varia­tionen – bunter Flamm­kuchen für jede Saison

Das Schöne am Flamm­kuchen ist seine Viel­sei­tigkeit. Du kannst den dünnen Teig mit allem belegen, was gerade Saison hat oder dir schmeckt. Hier ein paar Ideen:

  • Herbstlich mit Kürbis & Walnüssen: Hauch­dünne Hokkaido-Scheiben, rote Zwie­bel­ringe, frischer Thymian und ein paar Walnüsse.
  • Medi­terran mit Zucchini & Oliven: Zucchi­ni­scheiben, getrocknete Tomaten, schwarze Oliven und Rosmarin.
  • Pilz­liebe: Cham­pi­gnons, Austern­seit­linge oder Pfif­fer­linge, kurz in Knob­lauch ange­braten und mit Peter­silie bestreut.
  • Süß & herzhaft mit Feige & Rucola: Nach dem Backen frische Feigen­scheiben, Rucola und ein paar Tropfen Balsamico-Creme.
  • Süßer Abschluss: Apfel­scheiben mit etwas Zimt und Ahorn­sirup – perfekt als Dessert-Flammkuchen.

So lässt sich mit wenig Aufwand eine abwechs­lungs­reiche Auswahl zaubern, die für alle Gäste etwas bietet.

Veganer Flammkuchen mit Kürbis und Frühlingszwiebeln
Einfacher veganer Flamm­kuchen - nach „veganer Elsässer Art” 6

Fragen und Antworten (Q&A)

1. Kann ich den Teig vorbereiten?

Ja, du kannst ihn einige Stunden vorher zube­reiten und sogar schon ausrollen. Zwischen Back­papier lagern, damit nichts klebt.

2. Geht der Teig auch mit Vollkornmehl?

Ja, mit Dinkel­vollkorn wird er herz­hafter, aber auch etwas weniger knusprig. Ein Mischungs­ver­hältnis 50:50 ist ideal. Ich mache den Teig auch gerne mit Weizenmehl 1050, dieser lässt sich noch gut kneten, bringt aber schon einige Nähr­stoffe mehr mit.

3. Kann ich statt Räuchertofu etwas anderes nehmen?

Natürlich! Gebratene Cham­pi­gnons, Paprika, Kürbis, Zucchini oder auch vegane Speck­würfel passen sehr gut.

4. Welche Creme eignet sich am besten?

Eine vegane Crème fraîche (z. B. Créme Vega oder auch die von Vemondo/Lidl) in Kombi­nation mit etwas Soja­sahne ergibt die perfekte Konsistenz, da diese Cremes meist etwas fester als das „Original” sind. Wenn du aber eine sehr weiche Creme gefunden hast, kannst du sie auch direkt so nutzen ohne sie mit Hafer- oder Soja­sahne anzurühren.

5. Kann ich die Flamm­kuchen auch im Airfryer backen?

Ja, in einem großen Airfryer mit Back­einsatz klappt das – Tempe­ratur hoch und eher kürzer backen.

6. Wie serviere ich Flamm­kuchen am besten?

Am schönsten ist es, wenn du mehrere kleine Flamm­kuchen bäckst, sie in Stücke schneidest und als bunte Platte servierst. Aller­dings muss ich ehrlicher Weise sagen, dass sie schnell auskühlen. Du solltest dich also beeilen 😉.

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Tipp

Backe den Flamm­kuchen auf einem vorge­heizten Pizzastein oder Back­blech – so wird der Boden extra knusprig. Wer keinen Stein hat: das Back­blech einfach schon beim Vorheizen mit in den Ofen schieben und den Flamm­kuchen anschließend direkt daraufziehen.

Ähnliche Rezepte

Wenn dich veganer Flamm­kuchen begeistert, dann hast du viel­leicht auch Lust auf weitere herbst­liche Rezepte aus dem Ofen. Wie wäre es mit einer veganen Kürbis­quiche oder einem leckeren Lauch­kuchen?

Fazit

Veganer Flamm­kuchen ist ein unkom­pli­ziertes, gesel­liges Gericht, das perfekt in den Herbst passt (aber mit dem rich­tigen Belag passt er eigentlich in alle Jahres­zeiten 😅). Mit einer knusp­rigen Teig­basis, einer cremigen veganen Sauce und saiso­nalem Belag zauberst du im Hand­um­drehen ein viel­sei­tiges Buffet, das auch Nicht-Veganer begeistert. Besonders prak­tisch: Alles lässt sich vorbe­reiten – so bleibt mehr Zeit für deine Gäste und ihr könnt gemeinsam genießen.

Veganer Flammkuchen mit Kürbis und Frühlingszwiebeln

Veganer Flamm­kuchen

Knusprige vegane Flamm­kuchen nach „veganer Elsässer Art”: mit Räuchertofu & Lauch­zwiebeln, cremiger Sauce. Du kannst den Grundteig und die Creme aber auch mit Belag deiner Wahl verwenden!
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Vorbe­rei­tungszeit 10 Minuten
Zube­rei­tungszeit 20 Minuten
Ruhezeit 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Gericht Fingerfood, Ofen­ge­richte
Küche Fran­zö­sisch
Menge 3 Stück
Kalorien 545kcal

Koch­uten­silien

  • 1 Waage
  • 1 Schüssel
  • 1 Messer
  • 1 Schnei­de­brett

Zutaten
 

Für den Teig

  • 250 g Mehl Weizen 550 oder Dinkel
  • 125 ml Wasser lauwarm
  • 2 EL Olivenöl
  • 0,5 TL Salz

Für die Creme

  • 200 g vegane Creme fraiche
  • 3-4 EL Hafer­sahne oder Soja­sahne

Für den Belag (veganer Elsässer)

  • 200 g Räuchertofu
  • 5 Früh­lings­zwiebeln
  • Pfeffer frisch gemahlen

Anlei­tungen
 

  • 250 g Mehl Weizen 550, 125 ml Wasser, 2 EL Olivenöl und 0,5 TL Salz gut mitein­ander verkneten und ca. 30 Minuten ruhen lassen. 
  • Anschließend den Teig in 3 Teile teilen und sehr dünn ausrollen.
  • 200 g vegane Creme fraiche mit 3-4 EL Hafer­sahne glat­trühren (sollte deine vegane Creme schon von Hause aus sehr streich­fähig sein, kannst du sie auch pur verwenden).
  • 5 Früh­lings­zwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. 200 g Räuchertofu in kleine Würfel schneiden.
  • Die Creme auf dem Teig verstreichen (ca. 4 EL pro Teig) mit Tofu und Früh­lings­zwiebeln belegen und mit frisch gemah­lenem Pfeffer toppen.
  • Bei 250 °C Ober-/Unter­hitze ca. 10–12 Min. knusprig backen.

Notizen

Für den Belag kannst du wählen, was du gerne magst. Ich verwende gerne Zucchini, Kürbis, rote Zwiebeln, veganen Feta oder Pilze.
Wenn du es fast „klas­sisch” haben möchtest, kannst den den geräu­cherten Tofu aus diesem Rezept auch gegen vegane Schin­ken­würfel austauschen.

Nähr­werte

Kalorien: 545kcal | Kohlen­hy­drate: 66g | Protein: 18g | Fett: 25g | Gesät­tigte Fett­säuren: 1g | Natrium: 72mg | Kalium: 144mg | Ballast­stoffe: 3g | Zucker: 1g | Vitamin B6: 0.05mg | Vitamin C: 4mg | Vitamin E: 0.3mg | Vitamin K: 42µg | Calcium: 28mg | Kupfer: 0.1mg | Folate: 165µg | Eisen: 4mg | Mangan: 1mg | Magnesium: 23mg | Phosphor: 97mg | Selen: 28µg | Zink: 1mg | Folsäure: 128µg | Cholin: 10mg | Netto Kohlen­hy­drate: 62g

Die ange­ge­benen Nähr­werte werden auto­ma­tisch gene­riert und gelten nur als Richtwerte.

einfach, Hertbst
Folge mir gern auf Instagram@entspannt_vegan_und_gesund

Ein Kommentar zu „Einfacher veganer Flammkuchen - nach "veganer Elsässer Art"“

  1. Franzi

    5 Sterne
    Mega lecker und eine super Alter­native als Geburts­tags­party Essen 😋

5 from 1 vote

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