Paprika Pasta in grauer Schale mit Basilikum

Vegane Paprika-Pasta - Feierabendpasta

Es muss nicht immer Toma­tensoße sein. Ab heute gibt es hoffentlich auch bei dir diese Paprika-Pasta 🥰

Eigentlich gibt es bei uns zu Pasta inzwi­schen nur noch selten klas­sische Toma­tensoße, seit wir vor Jahren ange­fangen haben diese vegane Paprika Pasta zu machen. Denn genau dieses Rezept ist mitt­ler­weile wahr­scheinlich das meist­ge­kochte Essen von meinem Blog bei uns zuhause ☺️.

Wir lieben sie einfach alle.

Die Soße wird wunderbar cremig, schmeckt angenehm würzig und bekommt durch die geröstete Paprika eine leichte natür­liche Süße. Gleich­zeitig besteht sie aus einfachen Zutaten und lässt sich ganz unkom­pli­ziert vorbe­reiten – perfekt also für stressige Tage oder wenn man schon weiß, dass später wenig Zeit zum Kochen bleibt.

Besonders prak­tisch finde ich, dass die Soße auch am nächsten Tag noch richtig lecker schmeckt. Deshalb mache ich oft direkt etwas mehr. Zusammen mit Pasta und etwas frischem Basi­likum ist das für mich eines dieser einfachen Wohl­fühl­ge­richte, die wirklich immer gehen.

Paprika Pasta in grauer Schale mit dunklem Besteck und Parmesan-Alternative
Vegane Paprika-Pasta - Feier­abend­pasta 6

Warum du diese vegane Paprika Pasta lieben wirst

Diese Paprika Pasta ist eines dieser Rezepte, die unglaublich unkom­pli­ziert sind und trotzdem richtig besonders schmecken. Während die Paprika im Ofen röstet, entsteht fast von allein eine cremige, aroma­tische Soße, die perfekt zu Pasta passt.

Besonders schön finde ich, dass dieses Gericht komplett ohne Ersatz­pro­dukte auskommt und trotzdem wunderbar cremig wird. Die geröstete Paprika sorgt zusammen mit Zwiebeln und Knob­lauch für viel Geschmack und eine leichte natür­liche Süße.

Außerdem eignet sich die vegane Paprika Pasta perfekt für den Alltag:

  • schnell vorbe­reitet
  • günstig
  • fami­li­en­freundlich
  • ideal als Meal Prep
  • auch mit Voll­korn­nudeln lecker
  • perfekt zum Vorbereiten

Wenn du einfache Feier­abend­ge­richte magst, die sättigend, cremig und trotzdem gemü­se­reich sind, solltest du dieses Rezept unbe­dingt ausprobieren.

Zutaten austau­schen

Das Rezept lässt sich ganz unkom­pli­ziert anpassen.

Statt roter Paprika kannst du auch gelbe oder orange Paprika verwenden. Rote Paprika schmeckt aller­dings etwas süßer und sorgt für die inten­sivste Farbe.

Für eine besonders cremige Soße kannst du etwas pflanz­liche Koch­sahne oder einen Löffel Cashewmus ergänzen. Meistens reicht das pürierte Gemüse aber völlig aus.

Auch bei der Pasta bist du flexibel. Besonders gut passen:

  • Spaghetti
  • Penne
  • Fusilli
  • Voll­korn­nudeln
  • prote­in­reiche Hülsenfruchtpasta

Wenn du es etwas schärfer magst, passt auch etwas Chili sehr gut dazu oder auch ein Esslöffel Ayvar.

Foodfoto Vegane Paprika-Pasta in schwarzer Schale daneben Knoblauch und Paprika
Vegane Paprika-Pasta - Feier­abend­pasta 7

Warum Paprika Pasta eine richtig gute Wahl sein kann

Viele cremige Pasta­soßen bestehen haupt­sächlich aus Sahne, Käse oder stark verar­bei­teten Zutaten. Diese vegane Paprika Pasta bringt dagegen viel Gemüse auf den Teller und bleibt trotzdem richtig cremig und sättigend.

Gerade geröstete Paprika entwi­ckelt beim Backen ein besonders inten­sives Aroma und bringt gleich­zeitig viele wert­volle Nähr­stoffe mit.

Paprika

Rote Paprika enthält besonders viel Vitamin C – sogar deutlich mehr als viele Zitrus­früchte. Vitamin C unter­stützt unter anderem das Immun­system und schützt die Zellen vor oxida­tivem Stress. Da Vitamin C leider auch hitze­emp­findlich ist, solltest du schon ein bisschen Paprika beim Schnibbeln roh naschen um besonders von ihr zu profitieren 😉.

Außerdem liefert Paprika Beta-Carotin, aus dem der Körper Vitamin A bilden kann. Das spielt unter anderem für Haut und Augen eine wichtige Rolle.

Durch das Rösten wird Paprika außerdem besonders aroma­tisch und angenehm süßlich.

Zwiebeln

Zwiebeln enthalten sekundäre Pflan­zen­stoffe und schwe­fel­haltige Verbin­dungen, die schon lange für ihre posi­tiven Eigen­schaften geschätzt werden. Ich verwende am liebsten die „roten” Zwiebeln, diese enthalten deutlich mehr gesund­heits­för­dernde Anti­oxi­dantien (insbe­sondere Antho­cyane und Quercetin, aber auch mehr Protein, Eisen, Zink und Magnesium als die weiße Zwiebel. 

Gleich­zeitig sorgen sie für eine ange­nehme Würze und Tiefe in der Soße.

Knob­lauch

Knob­lauch wird in vielen Küchen nicht nur wegen seines Geschmacks verwendet. Er enthält natür­liche Pflan­zen­stoffe wie Allicin und passt perfekt zu würzigen Pastagerichten.

Voll­korn­nudeln

Wenn du Voll­korn­nudeln verwendest, enthält das Gericht zusätzlich mehr Ballast­stoffe und sättigt oft deutlich länger.
Außerdem sorgen Voll­korn­pro­dukte meist für einen lang­sa­meren Anstieg des Blut­zu­cker­spiegels als helle Pasta.

Häufige Fehler bei Paprika Pasta und wie du sie vermeidest

Die Soße schmeckt etwas fad

Paprika entwi­ckelt ihren vollen Geschmack erst beim Rösten. Lass das Gemüse deshalb wirklich lange genug im Ofen, bis leichte Röst­aromen entstehen.

Außerdem braucht die Soße meist etwas mehr Salz als man zuerst denkt. Wenn du es noch würziger oder schärfer magst, kannst du noch mit geräu­chertem Papri­ka­pulver oder einem Löffel Ayvar würzen.

Die Soße schmeckt etwas fad

Paprika entwi­ckelt ihren vollen Geschmack erst beim Rösten. Lass das Gemüse deshalb wirklich lange genug im Ofen, bis leichte Röst­aromen entstehen.

Die Soße wird nicht cremig genug

Püriere die Soße wirklich gründlich. Gerade ein leis­tungs­starker Mixer macht hier einen großen Unter­schied.
Falls sie dir trotzdem zu dick erscheint, hilft etwas Pastawasser.

TIPP

Die Papri­kasoße lässt sich wunderbar vorbe­reiten und hält sich problemlos ein bis zwei Tage im Kühl­schrank. Dadurch eignet sie sich perfekt für Meal Prep oder stressige Arbeitstage.

Ich mache oft direkt die doppelte Menge und friere dann die Hälfte ein. Bei Bedarf taue ich sie auf und muss später nur noch frische Pasta kochen.

Nudeln mit Paprikasoße in einer Schale auf einem grauen Tuch mit dunklem Besteck
Vegane Paprika-Pasta - Feier­abend­pasta 8

Häufige Fragen zur veganen Paprika Pasta

Kann ich die Soße einfrieren?

Kann ich die SoJa, die Papri­kasoße lässt sich sehr gut einfrieren. Zum Auftauen einfach langsam erwärmen und bei Bedarf einen kleinen Schluck Wasser ergänzen.ße einfrieren?

Welche Pasta passt am besten dazu?

Besonders gut passen Spaghetti, Penne oder Fusilli. Aber auch Voll­korn­nudeln oder prote­in­reiche Hülsen­frucht­pasta funk­tio­nieren super.

Kann ich die Paprika auch in der Heiß­luft­frit­teuse rösten?

Ja, das funk­tio­niert sehr gut und spart oft sogar etwas Zeit.

Kann ich das Rezept glutenfrei machen?

Ja, einfach gluten­freie Pasta verwenden.

Schmeckt die Soße stark nach Paprika?

Sie schmeckt angenehm aroma­tisch und leicht süßlich, aber nicht aufdringlich. Durch das Rösten wird der Geschmack besonders mild und rund.

Weitere einfache vegane Pasta-Rezepte

Wenn du unkom­pli­zierte Feier­abend­ge­richte magst, könnten dir auch diese Rezepte gefallen:

Fazit

Diese vegane Paprika Pasta gehört für mich ganz klar zu den Rezepten, die man einmal auspro­biert und danach immer wieder kocht. Sie steht bei uns fast jede Woche auf dem Speiseplan 😉.

Sie ist cremig, würzig, einfach vorbe­reitet und besteht aus ganz normalen Zutaten. Genau deshalb passt sie so gut in den Alltag.

Und manchmal braucht es für richtig gutes Essen eben gar keine kompli­zierten Zutaten – sondern einfach nur ein Blech geröstete Paprika und eine gute Portion Pasta.

Vegane Paprika-Pasta mit Knoblauch

Vegane Paprika-Pasta

Band­nudeln mit einer veganen, cremigen Soße aus gerös­teten Paprikaschoten
5 ⭐️ von 6 Bewertungen

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Vorbe­rei­tungszeit 5 Minuten
Zube­rei­tungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Gericht Haupt­ge­richt, Pasta
Küche Italie­nisch
Menge 4 Portionen
Kalorien 288kcal

Koch­uten­silien

  • 1 Kochtopf
  • 1 Mixer alter­nativ: Pürierstab
  • 1 Messer
  • 1 Schnei­de­brett
  • 1 Mess­becher alter­nativ: Waage

Zutaten
 

  • 500 g Band­nudeln
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knob­lauch­zehen
  • 4 Papri­ka­schote rot
  • 2 EL Olivenöl alter­nativ Rapsöl
  • 4 EL Toma­tenmark
  • 5 EL Hefe­flocken
  • 250 ml Pflan­zen­drink * Notizen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika rosen­scharf nach Bedarf
  • Oregano nach Bedarf

Anlei­tungen
 

Vorbe­reitung

  • 4 Papri­ka­schote waschen, putzen und vierteln
  • 2 rote Zwiebeln schälen und eben­falls vierteln
  • 3 Knob­lauch­zehen schälen
  • Alles gemeinsam auf ein mit Back­papier ausge­legtes Back­blech geben und mit 2 EL Olivenöl und Salz vermengen

Los gehts

  • Das Gemüse bei 180 Grad Umluft für ca. 25 Minuten in den Ofen schieben
  • 500 g Band­nudeln nach Packungs­beilage zube­reiten. Achtung: hebe eine Kelle vom Koch­wasser auf bevor du die Nudeln abgießt
  • 4 EL Toma­tenmark, 5 EL Hefe­flocken und 250 ml Pflan­zen­drink mit dem fertig geba­ckenem Gemüse in den Mixer geben.
    Mit Salz, Pfeffer und gege­be­nen­falls Paprika rosen­scharf und Oregano würzen.
    Alles mindestens eine Minute (mit dem Pürierstab oder einem schwachen Mixer etwas länger) mixen, bis eine cremige Soße entstanden ist.
    Bei Bedarf kannst du für die Konsistenz nun noch etwas von dem Koch­wasser dazu­geben und noch einmal kräftig mixen.
  • Die abge­gos­senen Nudeln mit der Soße zurück in den Topf geben und schön umrühren.

Notizen

Ich benutze meist einen Soja- oder Hafer­drink. Du kannst aber auch eine andere Milch­al­ter­native benutzen die du am liebsten magst.
Als Topping nutze ich hier gerne meine selbst­ge­machte Parmesan-Alter­native.

Nähr­werte

Kalorien: 288kcal | Kohlen­hy­drate: 51g | Protein: 12g | Fett: 4g | Gesät­tigte Fett­säuren: 1g | Trans­fette: 0.04g | Chole­sterin: 36mg | Natrium: 51mg | Kalium: 429mg | Ballast­stoffe: 7g | Zucker: 13g | Vitamin B6: 0.5mg | Vitamin B12: 0.1µg | Vitamin C: 157mg | Vitamin D: 26µg | Vitamin E: 2mg | Vitamin K: 7µg | Calcium: 132mg | Kupfer: 0.2mg | Folate: 74µg | Eisen: 2mg | Mangan: 1mg | Magnesium: 47mg | Phosphor: 146mg | Selen: 31µg | Zink: 1mg | Cholin: 43mg | Netto Kohlen­hy­drate: 45g

Die ange­ge­benen Nähr­werte werden auto­ma­tisch gene­riert und gelten nur als Richtwerte.

aroma­tisch, einfach, gesund, schnell
Folge mir gern auf Instagram@entspannt_vegan_und_gesund

6 Kommentare zu „Vegane Paprika-Pasta - Feierabendpasta“

  1. David

    5 Sterne
    Sehr lecker und schnell zube­reitet. Für alle Pasta­lie­benden ein abso­lutes „must eat“.

    Wir haben die Pasta noch mit Basi­likum garniert. Sicherlich hätte man auch noch ein paar Blätter mit in den Mixer werfen können. Aber auch so schmeckt die Soße sehr frisch, leicht, fruchtig - einfach gesund und entspannt vegan. 

    Gerne mehr davon!

    1. Oh da hast du natürlich absolut Recht! Basi­likum passt super zur Paprika-Pasta!
      Dieses Gericht lässt sich mit Kräutern aber auch mit weiteren Gemü­se­sorten vari­ieren. Du könntest beispiels­weise auch Tomaten oder Zucchini mit aufs Blech legen - was der Kühl­schrank oder der Garten so hergibt 😉

  2. Elke

    5 Sterne
    Sehr lecker und schnell zube­reitet. Es hat uns gerade geschmeckt.

    1. Hallo liebe Elke,
      das freut mich sehr zu hören bzw. zu lesen 🙂 !
      Aktuell ist die Paprika-Pasta auch wieder die erste Wahl wenn wir nicht wissen, was wir kochen sollen. Dieses Gericht geht hier irgendwie immer!
      Ganz liebe Grüße <3

  3. Sandra

    5 Sterne
    Kann ich auch sehr empfehlen!

    1. Ich freue mich immer sehr, wenn unsere Lieb­lings­re­zepte auch bei anderen auf dem Tisch stehen! Danke für deine Bewertung! ❤️

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