Es muss nicht immer Tomatensoße sein. Ab heute gibt es hoffentlich auch bei dir diese Paprika-Pasta 🥰
Eigentlich gibt es bei uns zu Pasta inzwischen nur noch selten klassische Tomatensoße, seit wir vor Jahren angefangen haben diese vegane Paprika Pasta zu machen. Denn genau dieses Rezept ist mittlerweile wahrscheinlich das meistgekochte Essen von meinem Blog bei uns zuhause ☺️.
Wir lieben sie einfach alle.
Die Soße wird wunderbar cremig, schmeckt angenehm würzig und bekommt durch die geröstete Paprika eine leichte natürliche Süße. Gleichzeitig besteht sie aus einfachen Zutaten und lässt sich ganz unkompliziert vorbereiten – perfekt also für stressige Tage oder wenn man schon weiß, dass später wenig Zeit zum Kochen bleibt.
Besonders praktisch finde ich, dass die Soße auch am nächsten Tag noch richtig lecker schmeckt. Deshalb mache ich oft direkt etwas mehr. Zusammen mit Pasta und etwas frischem Basilikum ist das für mich eines dieser einfachen Wohlfühlgerichte, die wirklich immer gehen.

Warum du diese vegane Paprika Pasta lieben wirst
Diese Paprika Pasta ist eines dieser Rezepte, die unglaublich unkompliziert sind und trotzdem richtig besonders schmecken. Während die Paprika im Ofen röstet, entsteht fast von allein eine cremige, aromatische Soße, die perfekt zu Pasta passt.
Besonders schön finde ich, dass dieses Gericht komplett ohne Ersatzprodukte auskommt und trotzdem wunderbar cremig wird. Die geröstete Paprika sorgt zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch für viel Geschmack und eine leichte natürliche Süße.
Außerdem eignet sich die vegane Paprika Pasta perfekt für den Alltag:
- schnell vorbereitet
- günstig
- familienfreundlich
- ideal als Meal Prep
- auch mit Vollkornnudeln lecker
- perfekt zum Vorbereiten
Wenn du einfache Feierabendgerichte magst, die sättigend, cremig und trotzdem gemüsereich sind, solltest du dieses Rezept unbedingt ausprobieren.
Zutaten austauschen
Das Rezept lässt sich ganz unkompliziert anpassen.
Statt roter Paprika kannst du auch gelbe oder orange Paprika verwenden. Rote Paprika schmeckt allerdings etwas süßer und sorgt für die intensivste Farbe.
Für eine besonders cremige Soße kannst du etwas pflanzliche Kochsahne oder einen Löffel Cashewmus ergänzen. Meistens reicht das pürierte Gemüse aber völlig aus.
Auch bei der Pasta bist du flexibel. Besonders gut passen:
- Spaghetti
- Penne
- Fusilli
- Vollkornnudeln
- proteinreiche Hülsenfruchtpasta
Wenn du es etwas schärfer magst, passt auch etwas Chili sehr gut dazu oder auch ein Esslöffel Ayvar.

Warum Paprika Pasta eine richtig gute Wahl sein kann
Viele cremige Pastasoßen bestehen hauptsächlich aus Sahne, Käse oder stark verarbeiteten Zutaten. Diese vegane Paprika Pasta bringt dagegen viel Gemüse auf den Teller und bleibt trotzdem richtig cremig und sättigend.
Gerade geröstete Paprika entwickelt beim Backen ein besonders intensives Aroma und bringt gleichzeitig viele wertvolle Nährstoffe mit.
Paprika
Rote Paprika enthält besonders viel Vitamin C – sogar deutlich mehr als viele Zitrusfrüchte. Vitamin C unterstützt unter anderem das Immunsystem und schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Da Vitamin C leider auch hitzeempfindlich ist, solltest du schon ein bisschen Paprika beim Schnibbeln roh naschen um besonders von ihr zu profitieren 😉.
Außerdem liefert Paprika Beta-Carotin, aus dem der Körper Vitamin A bilden kann. Das spielt unter anderem für Haut und Augen eine wichtige Rolle.
Durch das Rösten wird Paprika außerdem besonders aromatisch und angenehm süßlich.
Zwiebeln
Zwiebeln enthalten sekundäre Pflanzenstoffe und schwefelhaltige Verbindungen, die schon lange für ihre positiven Eigenschaften geschätzt werden. Ich verwende am liebsten die „roten” Zwiebeln, diese enthalten deutlich mehr gesundheitsfördernde Antioxidantien (insbesondere Anthocyane und Quercetin, aber auch mehr Protein, Eisen, Zink und Magnesium als die weiße Zwiebel.
Gleichzeitig sorgen sie für eine angenehme Würze und Tiefe in der Soße.
Knoblauch
Knoblauch wird in vielen Küchen nicht nur wegen seines Geschmacks verwendet. Er enthält natürliche Pflanzenstoffe wie Allicin und passt perfekt zu würzigen Pastagerichten.
Vollkornnudeln
Wenn du Vollkornnudeln verwendest, enthält das Gericht zusätzlich mehr Ballaststoffe und sättigt oft deutlich länger.
Außerdem sorgen Vollkornprodukte meist für einen langsameren Anstieg des Blutzuckerspiegels als helle Pasta.
Häufige Fehler bei Paprika Pasta und wie du sie vermeidest
Die Soße schmeckt etwas fad
Paprika entwickelt ihren vollen Geschmack erst beim Rösten. Lass das Gemüse deshalb wirklich lange genug im Ofen, bis leichte Röstaromen entstehen.
Außerdem braucht die Soße meist etwas mehr Salz als man zuerst denkt. Wenn du es noch würziger oder schärfer magst, kannst du noch mit geräuchertem Paprikapulver oder einem Löffel Ayvar würzen.
Die Soße schmeckt etwas fad
Paprika entwickelt ihren vollen Geschmack erst beim Rösten. Lass das Gemüse deshalb wirklich lange genug im Ofen, bis leichte Röstaromen entstehen.
Die Soße wird nicht cremig genug
Püriere die Soße wirklich gründlich. Gerade ein leistungsstarker Mixer macht hier einen großen Unterschied.
Falls sie dir trotzdem zu dick erscheint, hilft etwas Pastawasser.
TIPP
Die Paprikasoße lässt sich wunderbar vorbereiten und hält sich problemlos ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Dadurch eignet sie sich perfekt für Meal Prep oder stressige Arbeitstage.
Ich mache oft direkt die doppelte Menge und friere dann die Hälfte ein. Bei Bedarf taue ich sie auf und muss später nur noch frische Pasta kochen.

Häufige Fragen zur veganen Paprika Pasta
Kann ich die Soße einfrieren?
Kann ich die SoJa, die Paprikasoße lässt sich sehr gut einfrieren. Zum Auftauen einfach langsam erwärmen und bei Bedarf einen kleinen Schluck Wasser ergänzen.ße einfrieren?
Welche Pasta passt am besten dazu?
Besonders gut passen Spaghetti, Penne oder Fusilli. Aber auch Vollkornnudeln oder proteinreiche Hülsenfruchtpasta funktionieren super.
Kann ich die Paprika auch in der Heißluftfritteuse rösten?
Ja, das funktioniert sehr gut und spart oft sogar etwas Zeit.
Kann ich das Rezept glutenfrei machen?
Ja, einfach glutenfreie Pasta verwenden.
Schmeckt die Soße stark nach Paprika?
Sie schmeckt angenehm aromatisch und leicht süßlich, aber nicht aufdringlich. Durch das Rösten wird der Geschmack besonders mild und rund.
Weitere einfache vegane Pasta-Rezepte
Wenn du unkomplizierte Feierabendgerichte magst, könnten dir auch diese Rezepte gefallen:
- Cremige Kürbis Pasta
- Vegane Carbonara
- Vegane türkische Pasta
- Vegane Zitronenpasta
- Vegane Bolognese
Fazit
Diese vegane Paprika Pasta gehört für mich ganz klar zu den Rezepten, die man einmal ausprobiert und danach immer wieder kocht. Sie steht bei uns fast jede Woche auf dem Speiseplan 😉.
Sie ist cremig, würzig, einfach vorbereitet und besteht aus ganz normalen Zutaten. Genau deshalb passt sie so gut in den Alltag.
Und manchmal braucht es für richtig gutes Essen eben gar keine komplizierten Zutaten – sondern einfach nur ein Blech geröstete Paprika und eine gute Portion Pasta.
Vegane Paprika-Pasta
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Kochutensilien
- 1 Kochtopf
- 1 Mixer alternativ: Pürierstab
- 1 Messer
- 1 Schneidebrett
- 1 Messbecher alternativ: Waage
Zutaten
- 500 g Bandnudeln
- 2 rote Zwiebeln
- 3 Knoblauchzehen
- 4 Paprikaschote rot
- 2 EL Olivenöl alternativ Rapsöl
- 4 EL Tomatenmark
- 5 EL Hefeflocken
- 250 ml Pflanzendrink * Notizen
- Salz
- Pfeffer
- Paprika rosenscharf nach Bedarf
- Oregano nach Bedarf
Anleitungen
Vorbereitung
- 4 Paprikaschote waschen, putzen und vierteln
- 2 rote Zwiebeln schälen und ebenfalls vierteln
- 3 Knoblauchzehen schälen
- Alles gemeinsam auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit 2 EL Olivenöl und Salz vermengen
Los gehts
- Das Gemüse bei 180 Grad Umluft für ca. 25 Minuten in den Ofen schieben
- 500 g Bandnudeln nach Packungsbeilage zubereiten. Achtung: hebe eine Kelle vom Kochwasser auf bevor du die Nudeln abgießt
- 4 EL Tomatenmark, 5 EL Hefeflocken und 250 ml Pflanzendrink mit dem fertig gebackenem Gemüse in den Mixer geben. Mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls Paprika rosenscharf und Oregano würzen. Alles mindestens eine Minute (mit dem Pürierstab oder einem schwachen Mixer etwas länger) mixen, bis eine cremige Soße entstanden ist. Bei Bedarf kannst du für die Konsistenz nun noch etwas von dem Kochwasser dazugeben und noch einmal kräftig mixen.
- Die abgegossenen Nudeln mit der Soße zurück in den Topf geben und schön umrühren.
Notizen
Nährwerte
Die angegebenen Nährwerte werden automatisch generiert und gelten nur als Richtwerte.




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