schnelle Currypfanne mit frischem Limettenabrieb

Schnelle Currypfanne mit Reis und Spinat

Heute möchte ich meine schnelle Curry­pfanne mit dir teilen! Dieses Rezept ist ein One-Pot-Gericht, das ratzfatz zube­reitet ist.
Diese schnelle Curry­pfanne mit Reis, Kicher­erbsen und Spinat ist ein perfektes Feier­abend­ge­richt, wenn es mal wieder schnell gehen muss. Es benötigt keine frischen Zutaten und lässt sich ganz leicht aus Vorräten zusam­men­stellen und auch diese lassen sich hier sogar vari­ieren.
Dieses Gericht ist dazu nicht nur unglaublich lecker und sättigend, sondern auch reich an Nähr­stoffen, die viele gesund­heit­liche Vorteile bieten. Und das Beste daran: Es dauert nur 20 bis 25 Minuten und benötigt nur eine Pfanne.

Die schnelle Curry­pfanne ist natürlich auch vegan, aroma­tisch und prote­in­reich ;)!
Wie immer kannst du nun hier direkt zum Rezept springen oder du nimmst dir noch etwas Zeit, um die gesund­heit­lichen Vorteile näher zu betrachten.

schnelle Currypfanne mit frischem Limettenabrieb
Schnelle Curry­pfanne mit Reis und Spinat 6

Schnelle Curry­pfanne und ihre gesund­heit­lichen Vorteile 

1. Kicher­erbsen: Eine prote­in­reiche Supernahrung

Kicher­erbsen gehören zu den Hülsen­früchten und sind eine hervor­ra­gende pflanz­liche Prote­in­quelle, die besonders wichtig für Vege­tarier und Veganer ist. Sie enthalten wichtige essen­zi­ellen Amino­säuren, die unser Körper benötigt. Protein ist nicht nur für den Muskel­aufbau wichtig, sondern spielt auch eine zentrale Rolle bei der Repa­ratur und dem Wachstum von Gewebe. Durch den regel­mä­ßigen Verzehr von Kicher­erbsen können wir eine nach­haltige und gesunde Prote­in­quelle in die Ernährung inte­grieren.

Darüber hinaus sind Kicher­erbsen reich an Ballast­stoffen, die die Verdauung fördern und für ein länger anhal­tendes Sätti­gungs­gefühl sorgen. Ballast­stoffe helfen auch, den Blut­zu­cker­spiegel zu regu­lieren, was besonders für Diabe­tiker vorteilhaft ist. Studien haben gezeigt, dass der Verzehr von Hülsen­früchten wie Kicher­erbsen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkran­kungen senken kann, indem sie den Chole­ste­rin­spiegel im Blut senken. Zusätzlich liefern Kicher­erbsen wichtige Mine­ral­stoffe wie Eisen, Magnesium und Zink, die für viele Körper­funk­tionen uner­lässlich sind.
Eisen zum Beispiel unter­stützt den Sauer­stoff­transport im Blut, Magnesium ist wichtig für die Muskel­funktion und Zink stärkt das Immun­system.

Falls du Lust auf ein anderes Curry­ge­richt mit Kicher­erbsen hast, kann ich dir dieses noch wärmstens empfehlen: veganes Kicher­erb­sen­curry

2. Spinat: Ein nähr­stoff­reiches Blattgemüse

Ich liebe ja Spinat und auch in der tief­ge­kühlten Variante ist es noch ein wahres Kraft­paket an Nähr­stoffen. Er ist reich an Vitaminen, Mine­ral­stoffen und Anti­oxi­dantien.
Spinat enthält insbe­sondere hohe Mengen an Vitamin A, Vitamin C und Vitamin K. Vitamin A unter­stützt beispiels­weise die Augen­ge­sundheit und das Immun­system, während Vitamin C als starkes Anti­oxidans fungiert, das den Körper vor freien Radi­kalen schützt und das Immun­system stärkt. Vitamin C ist auch entscheidend für die Kolla­gen­pro­duktion, was zur Gesundheit der Haut beiträgt und die Heilung von Wunden fördert.
Aller­dings dürfen wir an dieser Stelle nicht außer Acht lassen, dass Vitamin C ab 40 Grad langsam kaputt geht und seine Wirkung verliert.

Vitamin K ist entscheidend für die Knochen­ge­sundheit und die Blut­ge­rinnung. Eine Tasse Spinat liefert mehr als das Doppelte des täglichen Bedarfs an Vitamin K, was zur Stärkung der Knochen und zur Vorbeugung von Osteo­porose beiträgt. Darüber hinaus enthält Spinat erheb­liche Mengen an Eisen und Magnesium. Eisen ist notwendig für den Sauer­stoff­transport im Blut und kann helfen, Müdigkeit zu redu­zieren. Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei der Muskel- und Nerven­funktion, der Regu­lierung des Blut­zu­cker­spiegels und der Blut­druck­re­gu­lation.

Spinat enthält auch eine Vielzahl von Phyto­nähr­stoffen, darunter Flavo­noide und Caro­ti­noide, die anti­oxi­dative und entzün­dungs­hem­mende Eigen­schaften haben. Diese Nähr­stoffe können helfen, das Risiko für chro­nische Krank­heiten wie Herz-Kreislauf-Erkran­kungen und bestimmte Krebs­arten zu redu­zieren. Zudem fördert Spinat die Gesundheit des Verdau­ungs­systems und kann durch seinen hohen Gehalt an Ballast­stoffen Verstopfung vorbeugen.

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3. Reis: Eine viel­seitige Energiequelle

Reis ist eine hervor­ra­gende Ener­gie­quelle, die in vielen Kulturen weltweit als Grund­nah­rungs­mittel dient. Weißer Reis bietet schnelle Energie, da er leicht verdaulich ist und schnell in Glukose umge­wandelt wird. Brauner Reis hingegen enthält mehr Ballast­stoffe und Nähr­stoffe, da er weniger verar­beitet ist. Dieser hat jedoch eine längere Kochzeit, daher habe ich mich bei diesem Rezept für eine schnelle Curry­pfanne für Basma­tireis entschieden.

Tipp

Es ist immer empfeh­lenswert, Reis vor dem Kochen gründlich zu waschen. Durch das Waschen wird über­schüssige Stärke entfernt, was dazu beiträgt, dass der Reis weniger klebrig wird und eine schönere Konsistenz erhält. Außerdem (und das finde ich besonders wichtig) können durch das Waschen Verun­rei­ni­gungen und even­tuelle Rück­stände von Pesti­ziden entfernt werden, was zu einer saube­reren und gesün­deren Mahlzeit beiträgt. Noch besser ist es, wenn du den Reis vorher einweichst und dann wäschst!
Basma­tireis gehört übrigens zu den Reis­sorten, die am wenigsten mit Pesti­ziden belastet sind.
Trotzdem würde ich dir empfehlen immer zu einer Bio-Variante zu greifen.

4. Tofu: Eine zusätz­liche Portion Eiweiß

Für eine extra Portion Eiweiß und zusätz­liche Nähr­stoffe kannst du Tofu­würfel in deine schnelle Curry­pfanne inte­grieren.
Denn Tofu ist eben­falls eine hervor­ra­gende Quelle für pflanz­liches Eiweiß und enthält alle neun essen­zi­ellen Amino­säuren, die unser Körper benötigt. Darüber hinaus ist Tofu reich an Kalzium, Eisen und Magnesium. Kalzium ist wichtig für die Knochen­ge­sundheit, während Eisen den Sauer­stoff­transport im Blut unter­stützt und Magnesium für die Muskel- und Nerven­funktion entscheidend ist.

Tofu enthält auch Isoflavone. Diese werden mit einer Vielzahl von gesund­heit­lichen Vorteilen in Verbindung gebracht, darunter die Verrin­gerung des Risikos von Herz­er­kran­kungen und bestimmten Krebs­arten. Darüber hinaus kann der regel­mäßige Verzehr von Tofu helfen, den Chole­ste­rin­spiegel zu senken und die Herz­ge­sundheit zu verbessern.

Du könntest geräu­cherten Tofu in kleine Würfel schneiden oder ihn raspeln und entweder so mit in die Pfanne geben oder knusprig anrösten und ihn als Topping verwenden.

schnelle Currypfanne mit Reis
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Fazit

Unsere schnelle Curry­pfanne mit Reis, Kicher­erbsen und Spinat ist nicht nur ein einfaches und schnelles Gericht, sondern auch eine nahr­hafte und gesunde Mahlzeit, die viele gesund­heit­liche Vorteile bietet. Mit ihren reich­hal­tigen Zutaten und den wohl­tu­enden Gewürzen trägt sie dazu bei, deine Ernährung ausge­wogen und viel­fältig zu gestalten.

Tipp: Die Limette kannst du auch gegen eine Zitrone austau­schen oder ganz weglassen, wenn du sie nicht zu Hause hast. Der Abrieb gibt dem ganzen Gericht aller­dings noch eine besondere Note.

Probiere dieses Rezept aus und genieße ein leckeres Gericht, das super schnell gemacht ist und deinem Körper guttut!

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Schnelle Curry­pfanne

Diese Curry­pfanne mit Reis, Kicher­erbsen und Blatt­spinat geht ruckzuck in einer einzigen Pfanne und ist ein perfektes Feierabendgericht. 
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Vorbe­rei­tungszeit 5 Minuten
Zube­rei­tungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 20 Minuten
Gericht Haupt­ge­richt, Hülsen­früchte, One-Pot
Küche Indisch
Menge 3 Portionen
Kalorien 734kcal

Koch­uten­silien

  • 1 Messer
  • 1 Schnei­de­brett
  • 1 Pfanne

Zutaten
 

  • 200 g Reis z. B. Basmatireis
  • 1 EL Öl
  • 1 rote Zwiebeln
  • 2 Knob­lauch­zehen
  • 1 TL Ingwer gehackt
  • 400 ml Kokos­milch
  • 400 ml Wasser
  • 220 g Kicher­erbsen
  • 350 g TK Blatt­spinat
  • 1 EL Curry­paste z. B. rot
  • 1 TL Curry
  • 1 TL Paprika rosen­scharf
  • 1 TL Salz
  • 1 Bio-Limette Alter­nativ Zitrone
  • 1 TL Sesam optional

Anlei­tungen
 

  • 1 rote Zwiebeln und 2 Knob­lauch­zehen klein schneiden und in 1 EL Öl andünsten.
  • 1 TL Ingwer gehackt klein hacken oder reiben und mit in die Pfanne geben.
  • 1 EL Curry­paste, 1 TL Curry und 1 TL Paprika rosen­scharf dazu geben und kurz anbraten.
  • Mit 400 ml Kokos­milch und 400 ml Wasser ablöschen.
  • 200 g Reis waschen, mit in die Pfanne geben und 5 Minuten köcheln lassen.
  • Die Hitze redu­zieren, 220 g Kicher­erbsen und 350 g TK Blatt­spinat hinzu­fügen und so lange köcheln lassen, bis der Reis gar ist.
  • Zwischen­durch umrühren, 1 TL Salz hinzu­fügen und abschmecken.
  • Auf drei Tellern anrichten, mit dem Abrieb und etwas Saft 1 Bio-Limette sowie 1 TL Sesam toppen. 

Notizen

Du kannst dieses Gericht wie immer nach Herzenslust abwandeln.
Für eine extra Portion Eiweiß wäre hier gewür­felter Räuchertofu eine leckere Wahl. Wenn du etwas mehr Zeit hast, passt auch der Sesam-Tofu sehr gut dazu.

Nähr­werte

Kalorien: 734kcal | Kohlen­hy­drate: 91g | Protein: 19g | Fett: 36g | Gesät­tigte Fett­säuren: 29g | Trans­fette: 0.003g | Natrium: 253mg | Kalium: 1.12mg | Ballast­stoffe: 14g | Zucker: 11g | Vitamin B6: 1mg | Vitamin C: 16mg | Vitamin E: 4mg | Vitamin K: 438µg | Calcium: 249mg | Kupfer: 1mg | Folate: 330µg | Eisen: 7mg | Mangan: 4mg | Magnesium: 197mg | Phosphor: 409mg | Selen: 29µg | Zink: 4mg | Cholin: 76mg | Netto Kohlen­hy­drate: 77g

Die ange­ge­benen Nähr­werte werden auto­ma­tisch gene­riert und gelten nur als Richtwerte.

einfach, gesund
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